{"id":1933,"date":"2018-05-23T14:58:31","date_gmt":"2018-05-23T12:58:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.laiensalvatorianer.at\/spiritual\/?p=1933"},"modified":"2018-05-23T14:59:40","modified_gmt":"2018-05-23T12:59:40","slug":"die-salvatorianische-familie-ein-ungewoehnlicher-blick-aus-der-perspektive-des-dritten-zweiges-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.laiensalvatorianer.at\/spiritual\/die-salvatorianische-familie-ein-ungewoehnlicher-blick-aus-der-perspektive-des-dritten-zweiges-5\/","title":{"rendered":"Die Salvatorianische Familie \u2013 ein ungew\u00f6hnlicher Blick aus der Perspektive des dritten Zweiges"},"content":{"rendered":"\n\n<div class=\"kk-star-ratings kksr-auto kksr-align-right kksr-valign-top\"\n    data-payload='{&quot;align&quot;:&quot;right&quot;,&quot;id&quot;:&quot;1933&quot;,&quot;slug&quot;:&quot;default&quot;,&quot;valign&quot;:&quot;top&quot;,&quot;ignore&quot;:&quot;&quot;,&quot;reference&quot;:&quot;auto&quot;,&quot;class&quot;:&quot;&quot;,&quot;count&quot;:&quot;0&quot;,&quot;legendonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;readonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;score&quot;:&quot;0&quot;,&quot;starsonly&quot;:&quot;&quot;,&quot;best&quot;:&quot;5&quot;,&quot;gap&quot;:&quot;5&quot;,&quot;greet&quot;:&quot;Rate this post&quot;,&quot;legend&quot;:&quot;0\\\/5 - (0 votes)&quot;,&quot;size&quot;:&quot;24&quot;,&quot;title&quot;:&quot;Die Salvatorianische Familie \u2013 ein ungew\u00f6hnlicher Blick aus der Perspektive des dritten Zweiges&quot;,&quot;width&quot;:&quot;0&quot;,&quot;_legend&quot;:&quot;{score}\\\/{best} - ({count} {votes})&quot;,&quot;font_factor&quot;:&quot;1.25&quot;}'>\n            \n<div class=\"kksr-stars\">\n    \n<div class=\"kksr-stars-inactive\">\n            <div class=\"kksr-star\" data-star=\"1\" style=\"padding-right: 5px\">\n            \n\n<div class=\"kksr-icon\" style=\"width: 24px; 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Franziskus Jordan war mit einem fantastischen Talent gesegnet, welches ihn in kurzer Zeit verschiedene Sprachen lernen lie\u00df. Leider haben die meisten von uns SalvatorianerInnen, obwohl wir uns seine geistigen Kinder nennen d\u00fcrfen, diese Gabe nicht vererbt bekommen. Und nach heutigem Wissensstand ist es auch sehr schade, dass sich bis dato noch niemand intensiver mit dem Sprachtalent des Gr\u00fcnders auseinander gesetzt hat. Vielleicht hatte es unbewusst eine Art Schl\u00fcssel oder Technik entdeckt, mit dem Sprachen einfacher zu lernen sind. Da sollte noch einmal genauer in seinen hinterlassenen B\u00fcchern und Schriften geforscht werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Wie auch immer, auf dem Gebiet der \u00dcbersetzung und Sprachen brauchen wir noch mehr gemeinsame Anstrengungen und gegenseitige Unterst\u00fctzung zwischen den drei Zweigen der Salvatorianischen Familie. Auf der ganzen Welt gibt es sicher einige SalvatorianerInnen, die gro\u00dfartige und wertvolle Beitr\u00e4ge liefern, tolle Visionen haben oder wertvolle Projekte starten k\u00f6nnten. Doch es geht nicht, sie k\u00f6nnen all diese Ideen nicht teilen, da sie vor der Barriere ihrer unvollkommenen Sprachkenntnisse stehen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die zwar keine \u201eeigenen Ideen oder Visionen\u201c haben, aber sprachlich sehr gesegnet sind. Hier m\u00fcsste es weit mehr Kooperation und den Willen zur gegenseitigen Unterst\u00fctzung ohne Vorbehalte geben. Aber es sei an dieser Stelle schon einmal all jenen ein gro\u00dfes DANKE gesagt, die dies schon hervorragend tun und so eine gro\u00dfe St\u00fctze der Salvatorianischen Familie sind.<\/span><!--more--><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Denkt man mehr \u00fcber Zusammenarbeit zwischen den drei Salvatorianischen Zweigen f\u00fcr die Zukunft nach, so sollte ein gr\u00f6\u00dferes Augenmerk auf auf m\u00f6gliche Synergien und die Entdeckung verborgener Talente gelegt werden. Vielfach ist das echte Wissen um die Talente und\/oder Kompetenzen die Mitglieder der Salvatorianischen Familie haben eher beschr\u00e4nkt bis nicht vorhanden. Vielfach weil es nie nachgefragt wurde, oder weil leider einfach bis dato gar kein Interesse besteht. Das ist sehr schade, denn wenn sich Familienmitglieder kennen, werden sie zu einer echten Familie werden.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Dabei kann durch die Einrichtung solcher Sprach-Netzwerke und Kooperationen nicht nur das Familiengef\u00fchl gest\u00e4rkt, sondern auch eine Menge an Geld gespart werden. Die F\u00fchrungsteams k\u00f6nnen hier nur Anregungen geben und motivieren, doch wachsen muss so etwas auch durch das Bed\u00fcrfnis von unten.<\/span><\/p>\n<h3 align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Ein Frage des Raumes<\/span><\/h3>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Im Zusammenhang mit der Kooperation zwischen den drei Zweigen m\u00f6chte ich kurz auch auf den Term \u201eauf Augenh\u00f6he\u201c eingehen. Dieser wird unterschiedlichen Ausdrucksformen genutzt. Das ist zwar ein guter und lobenswerter Anspruch, doch leider in der Realit\u00e4t nicht \u00fcberall gleich zu erreichen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Damit nochmals zur\u00fcck zu dem Bild von dem wachsenden Baum. Der dritte Zeig ist auf dem Weg seinen Platz an der Sonne einzunehmen. Doch er braucht gen\u00fcgend Platz und Raum f\u00fcr seine gute Entwicklung. Daher m\u00fcssen die \u00e4lteren Zweige ber\u00fccksichtigen, dass dieser junge Zweig \u201egenug Platz\u201c bekommt und sich vielleicht hie und da ein wenig auf die Seite neigen. Was kann dies nun in Wirklichkeit bedeuten?<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Ausgehend von unterschiedlichen Erfahrungen, Praktiken und Lebenswegen m\u00fcssen wir die unterschiedlichen Standpunkte und Sichtweisen ber\u00fccksichtigen. Ansonsten w\u00e4ren gerade diese die Ausgangspunkte f\u00fcr echte Differenzen. Dabei geht es nicht darum, ob Dinge mehr oder weniger gut gemacht werden, sondern vielleicht eher wie sie gemacht werden. Allein wenn ich an die finanziellen Ausgangslagen der verschiedenen Zweige und Gruppierungen denke, so w\u00e4re oft mehr Einf\u00fchlungsverm\u00f6gen, R\u00fccksicht und Toleranz das Gebot der Stunde. Laien und auch Schwestern \u00fcbernehmen oft vielf\u00e4ltige T\u00e4tigkeiten selbst, da es einerseits billiger kommt und andererseits auch Sinn macht. Die Patres und Br\u00fcder lassen daf\u00fcr mehr machen und bezahlen daf\u00fcr auch einiges.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Somit haben wir auf diesem Gebiet noch Einiges zusammen zu lernen und zu verstehen, Geduld zu haben und auf den Hl. Geist zu vertrauen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Dazu z\u00e4hlt aber auch, dass das Bewusstsein in allen Mitgliedern der Salvatorianischen Familie w\u00e4chst, dass die Arbeit der Laien-SalvatorianerInnen ebenso Geld kostet und damit braucht. Wir verrichten einen Gro\u00dfteil unserer T\u00e4tigkeiten ohne materiellen Lohn, weil wir das als unsere Berufung und Sendung sehen, und wir es lieben. Dennoch sind unsere finanziellen M\u00f6glichkeiten mehr als beschr\u00e4nkt, da uns die n\u00f6tigen Einnahmequellen fehlen bzw. wir sie (noch) nicht nutzen k\u00f6nnen. Deshalb m\u00fcssen wir mit den uns zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln sehr effizient und sparsam umgehen und immer gut voraus planen. Deshalb sind uns derzeit auch kaum gr\u00f6\u00dfere gemeinsame Projekte m\u00f6glich, doch wir sind zuversichtlich dies in einigen Jahre bewerkstelligen zu k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Der dritte Zweig hat alle Anzeichen f\u00fcr eine gute Entwicklung, &#8211; solange er genug Raum und die Erlaubnis zum Wachsen hat. Eine vermehrte Zusammenarbeit, oder besser gesagt, ein Zusammenwachsen in einigen Bereichen, w\u00e4re nicht nur erw\u00fcnscht, es w\u00e4re vielmehr eine dringende Notwendigkeit.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Jeder von uns SalvatorianerInnen ist eine Teil dieser Pflanze mit dem Namen \u201eSalvatorianische Familie\u201c, welche durch P. Franziskus Jordan ausges\u00e4t wurde und im Hl. Geist verwurzelt ist. Wenn Laien-SalvatorianerInnen ebenso ein Teil der Bl\u00e4tter sind, die das Sonnenlicht einfangen, dann sind wir auch in der Lage, Sturm, Wind und Regen zu trotzen und den Baum mit lebenswichtigen Elementen zu versorgen.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Unser Salvatorianischer Baum ist gro\u00df- und einzigartig, indem er jedem und jeder immer erlaubt , die jeweils beste Position zu finden und dort zu wirken, wo es gerade notwendig ist. Das nennt sich dann auch die Salvatorianische Universalit\u00e4t, unser gr\u00f6\u00dfter Schatz, und das, was uns von anderen religi\u00f6sen Gemeinschaften unterscheidet.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">Die Aufgaben in der Zukunft werden nicht weniger werden. Vielmehr wird es um den Schutz des Lebens in all seinen Ausformungen gehen, wo der Schutz der Umwelt und des jeweiligen Biotops mit dem selben Ausma\u00df und Erfordernis n\u00f6tig ist. Die Fragen bez\u00fcglich klarem, trinkbaren Wasser, gesunder Nahrung, Ausbildung, reelle Perspektiven f\u00fcr das Leben erm\u00f6glichen, \u00fcberall ad\u00e4quate und ausreichende soziale und hygienische Standards zu erreichen, medizinische Versorgung, usw. werden t\u00e4glich neu gestellt werden. Daneben aber ebenso: Woher kommen wir \u2013 und wohin gehen wir \u2013 und damit die Frage nach Gott.<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">So m\u00f6chte ich mit einem abgewandeltem Wort von P. Franziskus Jordan, indem das zuletzt Angesprochene bei den Punkten einzuf\u00fcgen ist, schlie\u00dfen:<\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\"><em>\u201eSolange noch ein einziger Mensch auf Erden ist, der \u2026 &#8211; d\u00fcrfen wir keinen Moment ruhen\u201c<\/em>, um unser Flamme, unseren Glauben unser Vertrauen zu unserem N\u00e4chsten zu bringen. Aber gleichzeitig immer mit den Worten aus dem 1. Petrusbrief (1 Petr 3,16) im Hinterkopf:<\/span><\/p>\n<p class=\"western\" style=\"text-align: center;\"><em><span style=\"font-family: trebuchet ms,geneva,sans-serif;\">\u201eSeid stets bereit, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die euch erf\u00fcllt;<br \/>\naber antwortet bescheiden und ehrf\u00fcrchtig, denn ihr habt ein reines Gewissen.\u201c<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr>\n<p>Dieser Text entstammt dem Vortrag \u201eDie Salvatorianische Familie \u2013 ein ungew\u00f6hnlicher Blick aus der Perspektive des dritten Zweiges\u201c von Christian Patzl anl\u00e4sslich Tagung \u201eSalvatorians: On fire with the Spirit\u201c der US-amerikanischen Salvatorianischen Familie vom 22.06.2016<\/p>\n<div class=\"hupso-share-buttons\">\n<div id=\"hupso_counters_0\" class=\"hupso_c\">\n<div id=\"counters_hupso_counters_0\">\n<div class=\"hupso_twitter\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"hupso_facebook\">\n<div class=\"fb-like fb_iframe_widget\" data-href=\"https:\/\/www.laiensalvatorianer.at\/spiritual\/archive\/1901\" data-send=\"true\" data-layout=\"button_count\" data-width=\"180\" data-show-faces=\"false\">&nbsp;<\/div>\n<div id=\"fb-root\" class=\" fb_reset\">\n<div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"hupso_print\">&nbsp;<\/div>\n<div class=\"hupso_linkedin\">&nbsp;<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 5: Eine Frage der Sprache und des zur Verf\u00fcgung stehenden Raumes In diesem letzten Teil der Betrachtungen \u00fcber die Salvatorianische Familie m\u00f6chte ich zuerst auf die gr\u00f6\u00dfte aller Herausforderungen bei vielen Internationalen Gemeinschaften eingehen, die Sprache. 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