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Monthly Archives: Februar 2019

Zum Geburtstag von Mutter Maria

Guten Morgen an so einem schönen sonnigen Tag J

 

Vor 186 Jahren wurde Mutter Maria geboren. Eine lange Zeit und doch strahlt ihr Leben bis heute – beeinflusst auch uns.

Sie war eine starke Frau, die unbeirrt ihren Weg suchte. Das war in der damaligen Zeit sicher nicht einfach für sie. Sie brach einige Konventionen bei ihrer Suche nach dem richtigen Platz im Leben. Sich Gemeinschaften anzuschließen und sie auch wieder zu verlassen waren mutige Schritte – sich dem Gerede der Leute in der Umgebung zu stellen, war sicher nicht einfach. Auch für ihre Familie, die das ebenfalls aushalten musste. Dennoch wurde sie von ihr bei ihrer Suche unterstützt, und sie gab ihr Halt und Geborgenheit.

Für mich ist sie Vorbild für das unbeirrte Streben, den richtigen Weg durchs Leben zu finden und sich nicht zu sehr um das Gerede der anderen zu kümmern. Reflexion und Bestätigung erhalte ich im Gespräch mit Gott und unserer Gemeinschaft, in der ihr Wirken immer noch spürbar ist. Unsere Gemeinschaft ist es, die mich trägt und mir die Kraft gibt, meinen Weg zu suchen und zu finden. Ich hoffe, ihr könnt dies ebenso erleben. Jeder unserer Wege ist einzigartig und verschieden – gemeinsam jedoch gehen wir in dieselbe Richtung. In Offenheit und Toleranz für unsere unterschiedlich Wege unterstützen wir einander, für andere die Liebe Gottes spürbar zu machen.

 

Alles Gute zum Geburtstag Mutter Maria!

Wir feiern Valentinstag

Am 14. Februar wird wieder der Valentinstag gefeiert und wie jedes Jahr werden Blumen und Süßigkeiten als Aufmerksamkeit und Zeichen der Liebe und Wertschätzung verschenkt. Die Geschichte erzählt von zwei Valentins und unterscheidet und vermischt diese zugleich. Da ist einmal ein Valentin von Terni und auf der anderen Seite ein Valentin von Rom. Es ist nicht auszuschließen, dass es sich dabei auch um ein und dieselbe Person handelt. Valentin von Rom soll als einfacher Priester Liebespaare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach christlichem Ritus getraut haben und dafür am 14. Februar 269 hingerichtet worden sein. Zudem habe Valentin den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Bischof Valentin von Terni soll in Rom durch eine Krankenheilung viele Leute für den christlichen Glauben gewonnen haben. Dies brachte ihm eine Anklage vor Gericht und um das Jahr 268 den Märtyrertod durch Enthauptung.

So folgt dieser Tag dem ewigen Traum des Menschen nach Liebe und Glück. Und Valentin hat diesem Traum einen konkreten Ausdruck verliehen, indem er den Menschen Blumen schenkte. Blumen und Pflanzen mit ihren Farben und Formen begleiten seit jeher die Menschen und schenken ihnen viele Güter für den täglichen Bedarf. Ob als Einrichtungsgegenstand in Haus und Garten, als Geschenk bei Feierlichkeiten, bis zum letzten Gruß an liebe Verstorbene, sie sind ein nicht wegzudenkendes Faktum unseres Lebens. Sie bringen uns Freude in den Alltag – und regen nicht selten zum Träumen an.

Doch es geht nicht vordergründig um die Pflanze, vielmehr geht es darum einem lieben Menschen, einem Verwandten oder Freund zu zeigen – Du bist mir wertvoll und ich habe auf DICH nicht vergessen. Das ist eine wichtige Geste in der Familie und in Gemeinschaften, wo man sich vielleicht durch vielfältige Aufgaben, Geschäftigkeit oder örtliche Trennung langsam aber sicher aus den Augen verliert. Daher sollte man diesen Tag als einen willkommenen Anlass sehen, sich all jener zu besinnen, die einem nicht aus dem Sinn gehen sollten …

Manchmal reicht auch schon eine kleine Nachricht via email, SMS oder einen anderen Kurznachrichtendienst. Denn es geht doch eigentlich nur um die Geste und die Botschaft:

Du bist für mich etwas Besonderes!

8. Februar: Internationaler Gebetstag gegen Menschenhandel & moderne Sklaverei

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden und die Internationale Vereinigung der Generaloberen hat den 8. Februar als jährlichen Tag des Gebets und des Bewusstseins gegen den Menschenhandel festgelegt. Der 8. Februar ist der Festtag der hl. Josephine Bakhita, die als Kind entführt und im Sudan und in Italien als Sklavin verkauft wurde. Bakhita diente ihrem letzen Besitzer als Kindermädchen. 1888 oder 1889 wurde dessen Tochter dann in die Obhut der Canossianerinnen in Venedig gegeben. Diese erfuhren dadurch von ihrem Schicksal und befreiten Josephine. Sie entschied sich später bei den Canossianerinnen zu bleiben, wurde eine Nonne und widmete ihr Leben fortan dem Hinweis auf das Schicksal der Sklaven. Sie wurde im Jahr 2000 zur Heiligen erklärt.

Da viele Mitglieder der Salvatorianischen Familie sich weltweit gegen Menschenhandel und Formen der modernen Sklaverei engagieren, hat das Generalkomitee der Laien-SalvatorianerInnen beschlossen, diese Idee zu Unterstützen und den Tag zum gemeinsamen Gebetstag auszurufen. Alle Einheiten sind eingeladen, an diesen Tag durch ein gemeinsames Gebet auf die Formen der modernen Sklaverei aufmerksam zu machen und auch anderen Menschen ins Bewusstsein zu rufen.

Gebetsvorschlag vom Generalkomitee in Englisch

Gebetsheft der Salvatorianerinnen

Natürlich kann es nicht alleine beim gebet bleiben, deshalb sind auch alle Verantwortlichen der Einheiten an diesem Tag besonders aufgerufen, sich mit anderen in den Gemeinschaften zusammen zu schließen, um gemeinsam auf dieses weltweit verbreitete Verbrechen aufmerksam zu machen und Gegenstrategien zu entwickeln. Denn nicht selten findet das Verbrechen der modernen  Sklaverei gleich nebenan in der Nachbarschaft statt. Darauf sollen auch die nachfogenden Kurzvideos hinweisen.

Und abschließend noch ein Veranstaltungshinweis: