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Laien-SalvatorianerInnen

· Was sind Laien-SalvatorianerInnen?

Laien-SalvatorianerInnen sind Christen, Frauen und Männer, verheiratet oder alleinstehend, die, berufen von Gott, den Fußspuren des Heilandes folgen. Durch ihre, von der universellen salvatorianischen Spiritualität inspirierte, Lebensart, verkünden sie Gottes uneingeschränkte Liebe.

Das Zentrum ihres Lebens ist die Beziehung zu Gott, weshalb das ständige Bewusstsein Seiner Gegenwart einen großen Stellenwert hat.

Laien-SalvatorianerIn wird man durch ein persönliches Gelöbnis und ist damit Mitglied der Internationalen Gemeinschaft vom Göttlichen Heiland bei einer lokalen Einheit.

Laien-SalvatorianerInnen leben die Salvatorianische Spiritualität und Erfahrung in zeitgemäßer Form und teilen sie mit jedem, der dafür offen und interessiert ist.

· Was sind die Ziele der Laien-SalvatorianerInnen?

Allen die wir treffen die Liebe Gottes nahe zu bringen, indem wir das Evangelium annehmen und es durch uns lebendig werden zu lassen. Dabei achten wir darauf, dass allen Geschöpfen die Grundbedürfnisse des Lebens zugutekommen. Des Weiteren sind wir bestrebt, das Bewusstsein und die Sensibilität für alle Formen der Armut zu wecken, und jeglicher Form von Ausbeutung und Diskriminierung entgegen zu treten.

Beispiele dafür sind u.a. Hilfsaktionen für Obdachlose und Flüchtlinge, Bewusstseinsbildung gegenüber den verschiedenen Formen von Menschenhandel, Hilfsprojekte für unterentwickelte Regionen, Aufklärung über die Auswirkungen der Umweltausbeutung durch Workshops und Internetkommunikation.

· Was ist die Mission, was sind die Aufgaben der Laien-SalvatorianerInnen?

Ausgehend vom Salvatorianischen Kernsatz: „Dies ist das Ewige Leben, Dich den einzig wahren Gott zu erkennen, und Jesus Christus, den du gesandt hast.“ (Joh 17,3) – versuchen Laien-SalvatorianerInnen die Liebe Gottes in ihre Familie, Nachbarschaft, auf ihrem Arbeitsplatz bzw. überall dort wo sie leben oder gerade sind zu bringen. Dazu greifen sie zu allen Mitteln, die ihnen die Liebe Gottes eingibt. Die Aufgaben und Dienste (Š ihre Apostolate) sind so vielfältig wie das Leben. Dabei sind es nicht die großen Dinge, die zählen, sondern vielmehr die tausend kleinen alltäglichen.

· Wen würde ein(e) Laien-SalvatorianerIn einladen auch ein(e) Laien-SalvatorianerIn zu werden?

Christen, welche ernsthaft Interesse am Wohlergehen ihrer Mitmenschen haben und Antworten auf die brennenden Fragen des täglichen Lebens suchen. Menschen, die das christlich apostolische Feuer offensichtlich in sich tragen, aber bisher noch nicht selbst bei sich entdeckt haben und/oder bisher noch nicht über die Möglichkeiten des Lebens als Laien-SalvatorianerIn informiert wurden.

· Wie kann man eine(n) Laien-SalvatorianerIn erkennen?

Aufgrund unserer Salvatorianischen Universalität gibt es viele Möglichkeiten, die Salvatorianische Spiritualität zu leben. Gemeinsame Auffälligkeiten wären etwa, dass sie ein breites Spektrum an Interesse zeigen, dass sie die Notwendigkeit erkannt haben, für ihre laufende Weiterbildung Sorge zu tragen und immer eine Antwort auf die kleineren und größeren Anforderungen unserer Zeit finden.


Wie wird man Laien-SalvatorianerIn?

· Was muss ich tun, wenn ich Interesse habe Laien-SalvatorianerIn zu werden?

Setze dich mit einem(r) Laien-SalvatorianerIn, die du kennst, oder dem Koordinator/Leiter der Einheit in deiner Nähe, in Verbindung. Der Koordinator oder der/die verantwortliche SalvatorianerIn für Berufungen wird dir dann die nächsten Schritte mitteilen.

· Gibt es ein Ausbildungsprogramm für Laien-SalvatorianerInnen?

Ja und es ist in drei Stufen unterteilt. Die erste Stufe ist die „Schnupperphase (Š Phase der Interessierten)“, auf diese folgt die „Kandidatur“ und mit dem Gelöbnis erreicht man die „Stufe der Laien-SalvatorianerInnen“. Alle Mitglieder der Salvatorianischen Familie sind nachhaltig aufgefordert sich ständig weiter zu bilden und somit Gott näher zu kommen und damit auch andere zu Gott zu führen.

· Ist es immer nötig das Ausbildungsprogramm zu absolvieren?

Ja, es ist immer erforderlich. Das Ausbildungsprogramm stützt sich auf Gebet, Bildung und Erkenntnis. Ist während oder nach den Stadien des Interesses und der Kandidatur eine wirkliche Berufung zum(r) LaiensalvatorianerIn zu erkennen, mündet diese im natürlichem Wunsch nach einem Gelöbnis. Diese Zeit bietet die Möglichkeit, die Identität, Mission und Spiritualität der Laien-salvatorianerInnen kennen und verstehen zu lernen. Ebenso ist diese Zeit eine Möglichkeit für die lokale Gemeinschaft den/die Kandidaten(in) kennen und verstehen zu lernen wer er/sie ist und ihn/sie bei der Erkenntnisfindung zu begleiten.

Wann das nächste Stadium oder das Gelöbnis gemacht werden kann, liegt in der Entscheidung der lokalen Gemeinschaft. Stimmt diese zu, ist man eingeladen, das Gelöbnis in einer feierlichen Zeremonie auszusprechen. Ohne dieses Gelöbnis kann man kein Mitglied der Laien-SalvatorianerInnen sein.

· Wie lange dauert das Ausbildungsprogramm der Laien-SalvatorianerInnen?

Die Dauer der Ausbildung hängt von den Kenntnissen des Kandidaten ab, etwa wie lange sie/er die Salvatorianische Familie kennt. Jede lokale Gemeinschaft entscheidet wie oft sich die Ausbildungsgruppe trifft und wie der Ausbildungsprozess läuft. Im Normalfall dauert die Schnupperphase etwa ein Jahr und die Kandidatur zwei Jahre. Es liegt aber im Ermessen jeder lokalen Gemeinschaft, ob diese Zeit in Einzelfällen auch verkürzt werden kann. Allerdings muss nach spätestens drei Jahren eine Entscheidung getroffen werden, denn niemand kann lebenslang ein Kandidat bleiben.


Gelöbnis eines/r Laien-SalvatorianerIn

· Ist es notwendig ein Gelöbnis zu machen um Laien-SalvatorianerIn zu?

Das Gelöbnis ist ein ausgesprochenes JA zu Gott, seinem Anruf in der Berufung als Laien-SalvatorianerIn zu folgen. Und es ist auch ein JA zur Gemeinschaft, denn durch das Gelöbnis in der Gegenwart anderer         SalvatorianerInnen wird man Mitglied der Gemeinschaft vom göttlichen Heiland und gleichzeitig Teil der Salvatorianischen Familie. Wenn ich dies wirklich aus freien Stücken will, wird nichts dagegen sprechen und ich werde es mit Freude machen.

· Warum macht ein(e) Laien-SalvatorianerIn ein Gelöbnis?

Das Gelöbnis ist ein äußeres Zeichen für die Gemeinschaft und sich selbst, dass man sich aus freien Willen mit Zeit, Talent und Dienst der Gemeinschaft zur Verfügung stellt. Es ist eine Art gegenseitiger Willenserklärung, sich einmal in den Dienst der Gemeinschaft zu stellen und ebenso von dieser Rückhalt und Unterstützung in bestimmter Form zu erhalten. Es ist die Zustimmung zur Identität, Mission und Spiritualität eines(r) Laien-SalvatorianerIn und das Versprechen, sein Leben nach den Aufgaben und den Zielen der Gemeinschaft auszurichten.

· An wen ist das Gelöbnis eines(r) Laien-SalvatorianerIn gerichtet?

Zuerst ist es ein Gelöbnis zwischen der Person und Gott, und nachfolgend zwischen der Person und der ICDS in Anwesenheit lokaler Mitglieder der Salvatorianischen Familie. Das Gelöbnis ist der Schlusspunkt der Erstausbildung, nachdem ein entsprechendes schriftliches Ansuchen an die nationale Organisation gerichtet wurde. Das erste Gelöbnis wird an das lokale Koordinationsteam gegeben, sollte ein solches nicht vorhanden sein, wird ein Repräsentant des ICDS entsendet.

· Was verspricht ein(e) Laien-SalvatorianerIn im Gelöbnis?

Ein(e) Laien-SalvatorianerIn antwortet dem Anruf Gottes durch ein feierliches Gelöbnis, ein Leben ausgerichtet nach der Identität, Spiritualität und Mission der ICDS zu führen, und die Gemeinschaft und die gesamte Salvatorianische Familie zu fördern und zu unterstützen.


Die Berufung eines(r) Laien-Salvatorianers(in)

· Was ist die Berufung eines(r) Laien-SalvatorianerIn?

Zuerst sind Laien-SalvatorianerInnen berufen Gottes Liebe, sowie ihre Talente und Fähigkeiten, in ihrem eigenen Leben zu erkennen und diese zu fördern. Nachfolgend gebrauchen sie diese, um anderen mit allen Mitteln, welche die Liebe Christi eingibt, zu dienen, der Salvatorianischen Spiritualität in ihrer Umgebung Leben einzuhauchen, und          Antworten auf die Nöte unserer Zeit zu finden.

· Haben Laien-SalvatorianerInnen eine eigene Berufung?

Ja – die haben sie. Um Laien-SalvatorianerIn zu sein und so zu leben, braucht es eine Berufung, denn diese lebt man 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche. Diese Berufung und den Auftrag, die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes allen zu bringen, gilt es, überall zu leben, zu Hause, bei der Arbeit, im lokalen Umfeld, usw.

· Wie wird die Berufung der Laien-SalvatorianerInnen durch die Mitglieder ausgedrückt?

In der Art und Weise, wie sie mit anderen Personenihrem Umfeld und der ganzen Schöpfung Gottes umgehen. Dies soll sich in unseren täglichen Handlungen und unserem Lebensstil widerspiegeln. Unsere Berufung ist ein Lebenswegein aufregendes Abenteuereine besondere Herausforderung, die Beziehung zu Gott zu vertiefen.


Leben als Laien-SalvatorianerIn

· Können Laien-SalvatorianerInnen verheiratet sein?

Laien-SalvatorianerInnen können verheiratet oder ledig sein. Wenn in einer Partnerschaft nicht beide Laien-SalvatorianerInnen sind, ist es wichtig, dass die Entscheidung vom Partner akzeptiert und mitgetragen wird. Eine Mitgliedschaft bei den Laien-SalvatorianerInnen darf niemals zur unüberwindlichen Belastung oder Hürde in einer Partnerschaft werden.

· Leben Laien-SalvatorianerInnen in Gemeinschaft?

Laien-Salvatorianer leben in Gemeinschaft, allerdings leben die Mitglieder normaler Weise nicht gemeinsam unter einem Dach. Das ist ein Unterschied zu den beiden anderen Salvatorianischen Zweigen. Diese Art von Gemeinschaft braucht oftmals mehr Aufmerksamkeit, da es ja nicht möglich ist, die Anderen tagtäglich von Angesicht zu Angesicht zu sehen. Deshalb muss sowohl vom Mitglied als auch von der Gemeinschaft entsprechend Zeit eingeräumt und müssen Prioritäten gesetzt werden, damit ein gemeinschaftliches Leben mit Begegnung, Gebet, Dienst und Förderung möglich ist.

Dabei ermöglicht das Internet heute auch moderne Formen des Gemeinschaftslebens.

· Leben Laien-SalvatorianerInnen in Klöstern oder gemeinsamen Häusern?

Nein – normal leben Laien-SalvatorianerInnen in ihren eigenen Häusern oder Wohnungen. Sie leben ihr tagtägliches Leben in ihrem Umfeld und mit ihren gewählten Berufen. Allerdings können unter gewissen Umständen Ausnahmen auftreten, wenn sich dies bei der Ausübung eines Amtes bzw. der Zusammenarbeit auf Pfarrebene so ergibt.

· Laien-SalvatorianerInnen geben sich so weltoffen, sehen sie sich selber damit als Teil der Kirche?

Ja natürlich. Innerhalb der Katholischen Kirche gibt es eine breite Palette von Sichtweisen und es ist Raum für Alles. Mit unserem Salvatorianischen Chrisma sind wir aufgefordert die heutige Zeit zu beobachten und neue Wege zu entdecken, um die Liebe Gottes zu allen Menschen zu bringen. Dies wird durch die Berufung, die Salvatorianische Universalität sowohl in spiritueller als auch in physischer Weise zu leben, unterstützt. Wir glauben fest an die „Katholische Kirche“ als die universelle Kirche, wie sie im Katechismus der Katholischen Kirche beschrieben ist.

· Haben Laien-SalvatorianerInnen ein Gebetsleben?

Der Gründer der Salvatorianer, P. Franziskus Jordan, war ein Mann des Gebetes. Beten ist eine intensive Kommunikation mit Gott, weshalb es für Laien-SalvatorianerInnen wichtig ist, ihr Gebetsleben zu kultivieren. Beten ist ein Teil der täglichen Routine. Das Gebet nimmt zwar einen bedeutenden Einfluss auf das tägliche Leben eines(r)          Laien-SalvatorianerIn, doch ist es für sie/ihn nicht unbedingt nötig, eine Kirche oder Kapelle aufzusuchen, um zu beten. Es gibt immer Möglichkeiten und Minuten um zu Beten. Jeder sucht sich seine Möglichkeiten und ist aufgefordert kreativ zu sein, um diesen Teil des Gelöbnisses zu leben.

· Leben Laien-SalvatorianerInnen nach den Evangelischen Räten und wie tun sie das?

Laien-SalvatorianerInnen sind Laien mit einer Berufung zum Salvatorianischen Leben, welches versucht die Evangelischen Räte entsprechend zu transformieren und in ihr tägliches Leben einfließen zu lassen. Sie sind an die Evangelischen Räte nicht durch ein Gelübde gebunden, wie Priester und Ordensleute. Unter anderem ist es Teil des Ausbildungsprozesses, darüber nachzudenken, wie wir als Laien die Evangelischen Räte in unser eigenes Leben aufnehmen und anpassen können und damit andere zu Christus zu führen.

Laien-SalvatorianerInnen versuchen einen einfachen Lebensstil als Zeichen ihrer gelebten Armut zu führen, ob verheiratet oder als Einzelperson. Dies beinhaltet auch den respekt– und würdevollen Umgang mit allen Geschöpfen und die liebevolle Begegnung mit anderen ohne Unterschied. Gehorsam verstehen wir als das Hinhören auf unseren          Nächsten und damit auf Gottes Anruf.

· Was ist die Salvatorianische Universalität – wie kann ich mir diese vorstellen?

Die Salvatorianische Universalität bietet die Möglichkeit, mit allen Mitteln, welche uns die Liebe Gottes eingibt, auf die Bedürfnisse unserer Zeit zu antworten. Dies schenkt SalvatorianerInnen die Freiheit, sich der Aufgabe anzunehmen, die im Moment am wichtigsten ist oder die Prioritäten den Gegebenheiten entsprechend anzupassen. Damit können SalvatorianerInnen ihre Aufgaben immer auf die Nöte der Gesellschaft und des täglichen Lebens vor Ort anpassen.


Die Salvatorianische Familie

·  Was ist die Salvatorianische Familie?

Die Salvatorianische Familie besteht aus drei Zweigen: den Patres und Brüdern Salvatorianer, den Schwestern Salvatorianerinnen und den Laien-SalvatorianerInnen. Sie folgen in ihrer je eigenen Art und Lebensform den Visionen von P. Franziskus Jordan und der Seligen Mutter Maria von den Aposteln nach.

· Gibt es verschiedene Grade der Zugehörigkeit zur Salvatorianischen Familie?

Ja, es gibt verschiedene Wege mit der Salvatorianischen Familie verbunden zu sein:

1. Priester, Brüder und Schwestern, welche einfache Ordensgelübde ablegen, sowie die Laien-SalvatorianerInnen mit ihrem Gelöbnis bilden die innere Salvatorianische Familie.

2.   Die Salvatorianischen Mitarbeiter sind Menschen, welche mit Salvatorianern und/oderSalvatorianierinnen in Pfarren, Schulen, Krankenhäuser, etc. zusammenarbeiten. Sie unterstützen die SalvatorianerInnen u. a. durch ihr Gebet, machen aber keinerlei Gelöbnis wie die Mitglieder der anderen drei Zweige.

3.  Salvatorianische Sympathisanten und Freunde sind Menschen, welche mit den Mitgliedern der inneren Salvatorianischen Familie durch Freundschaft, Bekanntschaft oder Familienbande verbunden sind.

·  Treffen sich die Laien-SalvatorianerInnen mit den Mitgliedern der beiden anderen Zweige der                             Salvatorianischen Familie?

Natürlich, wir sind eine spirituelle Familie und die gemeinsame Spiritualität und das Charisma ist sehr wichtig für jeden von uns. Nur durch unser jeweiliges Sein wird das Salvatorianische Charisma und die Spiritualität lebendig und gegenwärtig.

Laien-SalvatorianerInnen sind mit den beiden anderen Zweigen über verschiedene Hilfsprojekte, Organisationen und Aufgaben verbunden. Es ist üblich, dass Laien-SalvatorianerInnen Mitglieder der anderen Zweige zu ihren Zusammenkünften einladen und umgekehrt.

·   Kann mir ein Salvatorianer oder eine Salvatorianerin, die ich kenne über die Laien-SalvatorianerInnen Auskunft geben?

Er/Sie sollte es, denn alle Mitglieder der Salvatorianischen Familie sollten fähig sein, erste Fragen zu beantworten und dann zu der geeigneten Kontaktperson bei den Laien-SalvatorianerInnen weiter zu leiten.

·  Braucht es eine Ordensfrau oder einen Ordensmann als Leiter einer Gruppe oder Einheit der Laien-SalvatorianerInnen?

Im Normalfall leitet ein(e) Laien-SalvatorianerIn eine Gemeinschaft oder Gruppe, insofern ein(e) geeignete(r) und erfahrene(r) Laien-SalvatorianerIn zur Verfügung steht. Laien-SalvatorianerInnen sind der dritte Zweig der Salvatorianischen Familie und in der Verwaltung und in finaziellen Angelegenheiten komplett eigenständig. Es gibt ein gemeinsames Salvatorianisches Charisma und eine ebensolche Spiritualität, doch infolge unserer unterschiedlichen Lebensform auch verschiedene Ausprägungen derselben. Natürlich kann eine Salvatorianerin oder          eine Salvatorianer eine Gruppe fördern und auf den Weg bringen, doch ist dies keine Voraussetzung für eine Gruppe.

· Sind die Laien-SalvatorianerInnen unabhängig und/oder handeln sie eigenverantwortlich?

Laien-SalvatorianerInnen sind für ihre eigene lokale Gemeinschaft oder Einheit verantwortlich und handeln autonom          innerhalb der Salvatorianischen Familie. Diese und weitere Bestimmungen finden sich in den Statuten der Gemeinschaft vom Göttlichen Heiland – Laien-SalvatorianerInnen.

·  Wenn ich ein Gelöbnis ablege, bin ich dann ein Mitglied der Salvatorianer Patres/Brüder oder der Schwestern?

Keines von beiden, Du bist ein Mitglied der Internationalen Gemeinschaft vom göttlichen Heiland – den Laien-SalvatorianerInnen, also dem dritten Zweig der Salvatorianischen Familie. Um Mitglied der Salvatorianer zu werden, muss man männlich sein und die Gelübde als Priester oder Bruder ablegen. Um Mitglied bei den Schwestern zu werden, muss man weiblich sein und die Gelübde als Schwester ablegen.


Laien-SalvatorianerInnen in einer Pfarre

·  Was ist der Unterschied zwischen einer(m) Laien-SalvatorianerIn und irgendeiner anderen Person in einer Pfarre?

Laien-SalvatorianerInnen haben eine eigene Berufung, welche diese einlädt, ihr Gelöbnis als Christ zusätzlich zu vertiefen und es in einer bewussteren und ernsthafteren Weise zu leben.

Durch ihre Verwurzelung in der Salvatorianischen Spiritualität und dem Charisma suchen sie Gottes Liebe mit allen Mitteln um sich herum zu verbreiten.

In ähnlicher Weise begleiten Laien-SalvatorianerInnen auch die Worte aus dem 1. Brief des Apostels Petrus: „ Sei stets bereit jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die Dich erfüllt; aber antworte bescheiden und ehrfürchtig … (1 Pet 3,15).

·  Sind die Mitglieder einer Pfarrgruppe in einer Salvatorianischen Pfarre Laien-SalvatorianerInnen?

Nein, Pfarrgruppen werden in der Regel gebildet, um die Bedürfnisse und Aufgaben in der jeweiligen Pfarre zu erfüllen, dazu braucht es nicht unbedingt Laien-SalvatorianerInnen. Man muss zum(r) Laien-SalvatorianerIn eine innere Berufung verspüren, um die Spiritualität und das Charisma im täglichen Leben umzusetzen. Natürlich können          Laien-SalvatorianerInnen an Pfarrgruppen teilnehmen, doch diese Gruppen sind nicht Teil der Salvatorianischen Gemeinschaft.

Real muss man sagen, es gibt einige Gruppen von Leuten, die als Laien-SalvatorianerInnen bezeichnet wurden, mit Verbindung zu den Salvatorianern bzw. Salvatorianerinnen. Allerdings weisen diese kein adäquates Verständnis und/oder Ausbildung für die Berufung als Laien-SalvatorianerIn auf.

·  Können Laien-SalvatorianerInnen Dienste oder Aufgaben in einer Pfarre übernehmen?

Wenn es dazu einen Bedarf in der Pfarre, sowie die Zustimmung des Pfarrers und der Pfarrverwaltung gibt, warum nicht? Diese Tätigkeit ist nur eine Möglichkeit, wie ein(e) Laien-SalvatorianerIn in seiner/ihrer Berufung dienen kann. Es ist einfach ein Weg, wie diese(r) Laien-SalvatorianerIn dem Nächsten dient.


Kontaktaufnahme mit den Laien-SalvatorianerInnen

· Wo auf der Welt kann ich Laien-SalvatorianerInnen finden?

Unter dem Menüpunkt Unsere Geschichte findet sich eine interaktive Weltkarte.

· Wo kann ich Laien-SalvatorianerInnen im Internet finden?

Unter der Adresses www.laysalvatorians.org. Hier finden sich ebenso Links zu anderen interessanten Tätigkeiten und Internetseiten von Laien-SalvatorianerInnen von einigen Einheiten (Ländern).

Und natürlich hier unter dem Menüpunkt Kontakt.



 



 Der Text wurde vom Generalkomitee im Dezember 2015 vorgestellt und beim Jahrestreffen der CDS-Österreich 2016 gutgeheißen.


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