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Monthly Archives: Dezember 2013

Gesegnete Weihnacht – aus heutigen Tagen …

Escape(1280_x_1024)_(640_x_480)Weltwunder

 Vorweihnachtszeit in einer Schulklasse irgendwo im Herzen Europas. Am Wochenende war eine Sendung über großartige Bauwerke: „Weltwunder der Erde“ im Fernsehen gelaufen und die Lehrerin hatte die Kinder davor gebeten, sich, wenn möglich, diese anzusehen. So ziemlich alle waren der Aufforderung gefolgt und die Diskussionen über die Mächtigkeit und Großartigkeit schienen fast kein Ende zu nehmen. Deshalb bat die Lehrerin die Kinder, doch einmal jeder für sich eine Liste jener der Wunderwerke zu machen, die sie am meisten beeindruckt oder angesprochen hatten.

Schon kurz danach waren die meisten mit ihrer Liste fertig, und die Rangliste konnte sich wirklich sehen lassen:

Pyramiden von Gizeh, Taj Mahal, Grand Canyon, usw.

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Advent – Zeit der Stille und Erwartung II

Kerzen1Diese Wochen im Dezember sprechen unser Gemüt an; sie wecken Erinnerungen an die Kindheit: Wie haben wir uns doch auf den Heiligen Abend gefreut, jeden Tag gespannt ein Fensterchen am Adventskalender geöffnet, bis dann endlich der 24. kam.
Und diesen Versprechenscharakter behält der Advent auch für den Erwachsenen bei. — Irgendwie ist diese vorweihnachtliche Zeit gefüllt mit Erwartung, mit Sehnucht, auch mit Geheimnis. Das Symbol dafür ist das Licht im Dunkel, die Kerze, die Licht und Wärme in die kalte Nacht ausstrahlt.
Interessanterweise sind diese Empfindungen nicht auf gläubige Menschen beschränkt, sondern allgemein verbreitet. Die Vorweihnachtszeit erfreut sich überall großer Beliebtheit – und das hat dann wiederum andere, eher unangenehme Begleiterscheinungen: Der übertriebene Weihnachtsrummel, die gnadenlose Vermarktung Weihnachtens in der Werbung, das hektische Weihnachtsgeschäft, die einem den letzten Nerv ziehende Berieselung mit Weihnachtsliedern überall. Continue Reading

Zum 8. Dezember

Jordan_illusWisse, dass du ganz Gott geweiht bist!
Er allein hat das Recht und den Anspruch auf deine Fähigkeiten. Du darfst nur wollen, wenn Gott oder weil Gott etwas will.

In all deinem Tun frage nicht: Will ich das?, sondern frage: Will das Gott oder will er es nicht?

Sei immer froh und preise Gott stets, mag über dich hereinbrechen, was will; ja freue dich stets, wenn sich der Wille Gottes an dir vollzieht, sei es durch Prüfungen und Heimsuchungen oder durch Belohnungen! Bleibe stets gleichmütig, denn du stehst unter dem Schutz des Allerhöchsten! Nichts betrübe dein Herz so sehr wie die Sünde, was immer dich befallen mag.

Lass dich durch nichts aufregen und in der inneren Ruhe stören, sondern sei stets bereit, die innere Stimme klar zu vernehmen!

Sei immer wachsam, wo du etwas zur Ehre Gottes und zum Heil der Seelen tun kannst! Sei mutig, denn das

Schwächste mit Gott ist immer stärker als alle Macht der Menschen!

Aus P. Jordans Geistlichem Tagebuch 1/11

Advent – Zeit der Stille und Erwartung I

[ezcol_1third]Advent_(320_x_240) (2)[/ezcol_1third] [ezcol_2third_end]Advent – damit verbinden Christen die Zeit der Erwartung auf die Geburt Jesu. Allerdings fällt es im heutigen Leben oft schwer, die nötige Ruhe für eine Besinnung zu finden. Alles scheint wie gewohnt weiter zu gehen – wenn wir es so zulassen. Warum nicht ein wenig Stille in unser Leben lassen, Momente der Besinnung und Einkehr. Dafür braucht es oft nicht einen abgeschiedenen Ort, selbst der kleinste Raum neben einer befahrenen Straße kann dies werden, wenn wir uns darauf einstellen – und einlassen. Mut haben zur Stillen und Mut haben selbst zur Stille zu kommen, für einen Moment, eine kurze Zeit, die eigene ganze Freiheit spüren – ein segensreiches Angebot der Kirche, gerade jetzt in der Adventzeit.
Eine stille Einladung![/ezcol_2third_end]

Anselm Grün schreibt über den Stillen Raum:

Es ist der stille Raum in mir, in dem ich ganz ich selbst bin. Und es ist der Raum des Schweigens, in dem Gott selbst in mir wohnt. Dort bin ich wahrhaft frei. Dort hat keiner Macht über mich. Dort kann mich niemand verletzen. Dort bin ich heil und ganz. Für mich ist es tägliches Bedürfnis, mich hinzusetzen und zu meditieren. In der Mediation stelle ich mir vor, wie mich mein Atem und das Wort, das ich mit dem Atem verbinde, in diesen inneren Raum der Stille hineinführt. Dort haben die Menschen, die heute zu mir kommen, keinen Zutritt. Dort kann mich niemand mit seinen Wünschen und mit seinen Urteilen und Verurteilungen erreichen. Dort kann ich frei atmen. Dort bin ich allein mit meinem Gott. Das gibt meinem Leben Würde.