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Monthly Archives: April 2014

Wertlos oder wertvoll?

HundEin Geschäftsinhaber hatte ein Schild über seine Tür genagelt, darauf war zu lesen „Hundebabys zu verkaufen“. Dieser Satz lockte Kinder an. Bald erschien ein kleiner Junge und fragte: „Für wie viel verkaufen sie die Babys?“ Der Besitzer meinte „zwischen 30 und 50 Euro“. Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog etwas Wechselgeld heraus. „Ich habe 2,37 Euro, kann ich mir sie anschauen?“
Der Besitzer grinste und pfiff. Aus der Hundehütte kam seine Hündin namens Lady, sie rannte den Gang seines Geschäftes hinunter, gefolgt von fünf kleinen Hundebabys. Eins davon war einzeln, sichtlich weit hinter den Anderen. Sofort sah der Junge den humpelnden Kleinen. Er fragte, „was fehlt diesem kleinen Hund?“ Der Mann erklärte, dass, als der Kleine geboren wurde, der Tierarzt meinte, er habe ein kaputtes Gelenk und wird für den Rest seines Lebens humpeln. Der kleine Junge, richtig aufgeregt, meinte, „den kleinen Hund möchte ich kaufen!“ Continue Reading

Heute unterwegs nach Emmaus …

Emmaus_(640_x_480)Sie gehen nach Hause – was sollen sie auch noch hier? All die Hoffnung, all die Träume – dahin. Zuerst schweigen sie und hören nur die Geräusche der Umgebung. Vögel, der Wind in den Bäumen und in den Gräsern – alles so wie immer, als wäre nichts geschehen. Die Füße stolpern über den holprigen Pfad, Steine knirschen.

Und doch vermögen die beiden nicht lange zu schweigen, sie müssen einfach reden. Reden über all das Unglaubliche, dass sich in den letzten Tagen und Stunden ereignet hat und dessen Zeugen sie waren.

Die beiden Jünger, gemeinsam auf ihrem Weg von Jerusalem nach Emmaus. Nun platzt es richtig aus ihnen heraus. War da nicht … – und hatte er nicht gesagt … Sie sind sosehr in ihr Gespräch vertieft, dass sie den Fremden, der plötzlich mit ihnen unterwegs ist, erst gar nicht richtig wahrnehmen. Doch langsam werden sie doch aufmerksam, als er so eigenartige Fragen stellt. Ihnen die Ereignisse der letzten Tage und Wochen im Zusammenhang aus der Schrift erklärt. Ihr Enthusiasmus kehrt zurück und es beginnt wieder in ihnen zu brennen. Sie müssen den Fremden erst ein wenig überreden, damit er mit ihnen einkehrt und zu Abend isst. Und da erlangen sie Gewissheit, die Geschichte ist nicht nur eine Geschichte. Nein – sie wird zur Wirklichkeit in der Taverne in Emmaus. Continue Reading

Ostergedanken

20140418_085043_(800_x_600)Ein Fest bei dem Leben und Tod ganz nah beieinander sind. Die Leiden und der Tod stehen die zwei Tage vor dem Ostersonntag im Mittelpunkt und ihrer wird durch verschiedenste Rituale und Zeremonien gedacht. Im Zentrum steht dabei der Kreuzweg und die Kreuzigung Jesu. Ohne Tod keine Auferstehung – man könnte auch sagen ohne Tod kein Leben.

Blickt man in die Vorgänge der Natur, so merkt man schnell, dass es sich hier ähnlich verhält. Das Eine ist ohne das andere nicht möglich. Der tote Körper eines verendeten Tieres oder einer Pflanze wird zur Lebensgrundlage für eine Unzahl anderer Arten. Aus diesem Blickwinkel können wir auch auf Jesus schauen. Er gab sein Leben hin, damit wir anderen leben – neu leben – können. Damit wir wieder mit Gott vereint sind und ihn neu entdecken dürfen. Diesmal nicht als Herrscher und quasi angstmachende Obrigkeit, nein vielmehr als liebendes Wesen, das sich nichts sehnlicher wünscht als uns Menschen nah zu sein.

Wenn es uns gelingt, uns auf diesen liebenden Gott einzulassen, unsere Furcht abzulegen, akzeptieren, dass es eine Liebe gibt, welche wirklich Alles andere in den Schatten (des Kreuzes) stellt, dann schwindet auch die Furcht vor dem Tod. Denn dann wissen wir uns geborgen in dieser Liebe, und aller Schmerz und alles Leid verliert den Stachel. Dann gelingt es, Jesus nachzufolgen, auch im Wissen, dass das meiste Leid und der meiste Schmerz dieser Welt eigentlich vom Menschen selbst hervorgerufen wird.

In dieser Weise fällt es auch leichter auf das Kreuz zu sehen, den die blühende, lebende Landschaft dahinter, zeigt uns, das Gottes Liebe stärker ist, das Gottes Liebe das Leben an sich ist.

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Karfreitag

[ezcol_1half]Alles scheint vorbei …

Eben waren wir noch zusammen, tranken, lachten.

Nun ist da die Angst, – wo Herr, bist Du?

Wir dachten Du würdest uns nie verlassen.

Wir wären Freunde, Gefährten, Brüder auf ewig.

Gestern war die Welt noch heil – und jetzt …

Alles vorbei …

 

Dein Lachen, Deine Worte, Dein Schweigen,

Deine Nähe, wo ist das Alles hin?

Ach – könnt ich noch einmal dein Kleid berühren.

Warum ist das Alles über uns gekommen?

Allen hast Du nur Gutes getan,

Blinde wurden sehend, Lahme konnten gehen,

selbst Lazarus hast Du dem Grab entrissen

– und jetzt – Alles vorbei.

 

Kann es noch ein Morgen geben?

Wie sehr die Einsamkeit doch schmerzt.

Wie sollen wir das Alles fassen?

Können wir von Dir lassen?

Die schöne Zeit, die Gespräche, die Rätsel,

die Gewissheit …

Nun steht Alles auf dem Kopf.

Was gestern galt ist heut nicht mehr.

Alles scheint vorbei …[/ezcol_1half] [ezcol_1half_end]

 

 

 

 

Karfreitag[/ezcol_1half_end]

Abendmahl …

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Das-letzte-Abendmahl

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Das Abendmahl ist für uns Christen Befreiung und Stärkung zugleich. In ihm finden wir Frieden mit Gott und Frieden in der Gemeinschaft, in der Familie, mit Freunden und Gleichgesinnten. Hier erleben und erfahren wir Vergebung der Sünden und feiern den Beginn einer neuen kommenden Welt. Es geschieht Verwandlung, es ist uns Auftrag und Sendung in neue Aufgaben. Und es ist Dankbarkeit an den einen Gott, von dem wir alles haben, der uns über Alles liebt und nahe sein will.

Aber es ist uns auch Mahnung, daran zu denken, was wir haben, was uns anvertraut ist und was wir mit anderen teilen sollen.[/ezcol_1half_end]

Wenn ich faste, dann faste ich!

Abt Johannes Perkmann: Wenn ich faste, dann faste ich!

Es kamen ein paar Suchende zu einem alten Meister. „Herr“, fragten sie „was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.“

Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: „Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.“   Continue Reading

Stille … Hören und sehen …

Hören und sehen

Einfach nur zu-hören,
schweigend hin-hören,
lauschend mit ganzem Herzen.

Immer wieder neu
horchen, auf-horchen,
ge-horchen, wissen,
wo ich hin gehöre.

Mehr von Innen,
mit dem Herzen sehen,
klarer sehen,
besser verstehen.

Tiefer sehen als gewohnt,
neue Einsicht gewinnen,
weiter sehen,
weit über sich selbst hinaus.

Paul Weismantel

http://www.berufe-der-kirche-freiburg.de/pages/spiritualitaet/impuls-zur-fastenzeit.php

Erinnerung an Ex 20,4

Image1„Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.“

Immer wieder werden wir von verschiedenen „Gottesbildern“ heimgesucht. Angefangen von oft martialischen Darstellungen mit Jesus am Kreuz, über einen femininen Jesus in wallenden Gewändern, der uns sein Herz öffnet, bis hin zu Gott als alten Mann, schlohweißes Haar, runzelige Augen, gütiges Opa Gesicht. Jedermann und jede Frau hat eine andere, oder besser gesagt, macht sich eine andere Vorstellung von Gott. Das hat viel auch mit den eigenen Lebenserfahrungen zu tun und aus welchem Umfeld man hervorgegangen ist. Aber dennoch ist es irgendwie ein Verstoß gegen dieses alte Gesetz, aus dem alten Buch, auf das nicht wenige schon vergessen haben und andere heute kaum kaum noch etwas wissen, welches uns mahnt, uns kein Bild von Gott zu machen. Continue Reading