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Monthly Archives: Februar 2017

Versuch einer Wiederbelebung

Ich fahre mit dem Zug nach Graz. Ich bin müde und froh, ein Abteil für mich alleine zu haben. In Wiener Neustadt steigt jemand zu, ich stelle mich schlafend. Plötzlich öffnet er eine Pralinenschachtel und fragt zögernd: Möchten Sie auch eine? Ich nehme dankend an, wir kommen ins Gespräch, ich erfahre, wo und was er arbeitet, die Zeit vergeht im Nu.

 

Der Wiederbelebungsversuch ist gelungen.

 
In der U-Bahn in Wien am Morgen. Die Fahrgäste gähnen noch, der Weg in die Arbeit ist mühsam. Plötzlich eine Stimme aus dem Lautsprecher: „Einen wunderschönen guten Morgen und denken sie daran, ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag! Übrigens, wir erreichen in Kürze den Schwedenplatz.“ – Ein richtiger Ruck geht durch den Waggon. Der eine und die andere lächeln wirklich.

 

Der Wiederbelebungsversuch ist gelungen.

 
Am Sonntag in der Kirche. Es ist mucksmäuschenstill. In jeder Bank sitzt eine Person. Möglichst weit weg voneinander und weit weg vom Altar. Es schickt sich nicht an heiliger Stätte zu plaudern. Plötzlich beginnt ein Kind zu schreien. Die Reaktionen sind verschieden. Aber es kommt Leben in den Raum. Der „Störfall“ wird fixiert. Durchaus nicht unfreundlich, teilweise auch verständnisvoll. Da die Mutter das Kind nicht beruhigen kann, verlässt sie mit ihm die Kirche. Alles ist wieder normal.

 

War es vielleicht ein Wiederbelebungsversuch des lebendigen und menschenfreundlichen Gottes?

P. Erhard Rauch SDS

 

aus: „aufatmen“ , CDS – Auferstehungskalender 2001

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Internationaler Gebetstag gegen Menschenhandel & moderne Sklaverei

Der Päpstliche Rat für Gerechtigkeit und Frieden und die Internationale Vereinigung der Generaloberen hat den 8. Februar als jährlichen Tag des Gebets und des Bewusstseins gegen den Menschenhandel festgelegt. Der 8. Februar ist der Festtag des hl. Josephine Bakhita, die als Kind entführt und im Sudan und in Italien als Sklavin verkauft wurde. 1888 oder 1889 wurden Bakhita die als Kindermädchen ihres Besitzers diente und dessen Tochter in die Obhut der Canossianerinnen in Venedig gegeben. Diese erfuhren dadurch von ihrem Schicksal und befreiten Josephine. Sie entschied sich dann, bei den Canossianerinnen zu bleiben, wurde eine Nonne und widmete ihr Leben nachfolgend um andere auf das Schicksal der Sklaven aufmerksam zu machen. Sie wurde im Jahr 2000 zum Heiligen erklärt.

Da viele Mitglieder der Salvatorianischen Familie sich weltweit gegen Menschenhandel und Formen der modernen Sklaverei engagieren, hat das Generalkomitee der Laien-SalvatorianerInnen beschlossen, diese Idee zu Unterstützen und den Tag zum gemeinsamen Gebetstag auszurufen. Alle Einheiten sind eingeladen, an diesen Tag durch ein gemeinsames Gebet auf die Formen der modernen Sklaverei aufmerksam zu machen und auch anderen Menschen ins Bewusstsein zu rufen.

Gebetsvorschlag vom Generalkomitee in Englisch

Gebetsheft der Salvatorianerinnen