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Monthly Archives: März 2017

Die Salvatorianische Familie – ein ungewöhnlicher Blick aus der Perspektive des dritten Zweiges

Teil 1: Die Metapher vom Salvatorianischen Baum

Wenn wir heute auf die Salvatorianische Familie schauen, so können wir darin einen mehr oder weniger jungen Baum erkennen. Sicher alle Mitglieder der Salvatorianischen Familie werden sich darüber einig sein, dass Gott großes mit Johann Baptist Jordan[1] vorhatte. Nicht von ungefähr begegnete ihm der Hl. Geist in Form einer weißen Taube bei der Erstkommunion, was ihm nebenbei die Rüge des Pfarrers aufgrund seiner „unwürdigen Faxen“ einbrachte. Wahrscheinlich wurde ihm in diesem Augenblick ein spezieller Same in die Hand gegeben und eine Idee in seinem Geist verankert. Für eine längere Zeit wusste Johann Baptist nun nicht so recht, was dieses Geschenk denn zu bedeuten habe und was er damit anfangen sollte. Doch der Boden war bereits bestens vorbereitet, die äußeren Gegebenheiten und das Klima gegeben.

Ach ja – lieber Leser, Sie haben natürlich recht, wenn Sie nun meinen, Johann Baptist hat niemals seine Vision in Gestalt eines Baumes gesehen oder erkannt. Doch versuchen Sie jetzt für die kommenden Zeilen einen offenen Geist zu haben und Sie werden sehen, dieser Vergleich kann und wird sehr interessant sein. Continue Reading

Gottes weibliche Seite – Gedanken zum Weltfrauentag

Jährlich am 8. März wird der Weltfrauentag begangen und soll auf die Gleichwertigkeit und Gleichstellung von Frau und Mann in der Gesellschaft aufmerksam machen. Schon seit einiger Zeit befassen sich nun Theologinnen mit der weiblichen Seite Gottes und auch Papst Johannes Paul I. erkannte: „Gott ist Vater und mehr, ….“ Zeit also, sich mit der Ganzheit Gottes auseinander zu setzen. Einen sehr interessanten Artikel dazu fand ich in der deutschen katholischen Wochenzeitung „Tag des Herrn“, den ich hier nochmals zur Verfügung stellen will. Continue Reading

Fastenzeit – Servicezeit für die Seele

Wenn sie ein Auto ihr Eigen nennen, bringen sie es dann und wann einmal zum Service? – Gehen sie ab und an zur Vorsorgeuntersuchung? – Und wie steht es mit ihrer Seele? – Lassen sie dieser auch einmal ein kleines Service zukommen?

Schauen wir auf unseren Alltag, so bestürmen uns tagtäglich wichtige und unwichtige Nachrichten und Werbung. Der Druck in der Arbeitswelt ist enorm, wie schon lange nicht mehr. Auf der einen Seite wird immer mehr Ausstoß von Waren gefordert, andererseits wird dafür immer weniger bezahlt. In manchen Bereichen wird der Ruf nach Arbeitszeitverlängerung und Überstunden immer lauter, andere hingegen finden über Wochen und Monate keine Arbeit und Verfallen in Resignation. Die Angst um den Arbeitsplatz lässt manche lang schon tot geglaubte Geister der Vergangenheit wieder auferstehen. Die ständigen Apelle über Einsparungsmaßnahmen, Arbeitsplatzverluste, „Gesundschrumpfen“ verfehlen ihre Wirkung nicht. Die allgemeine Gier, Maßlosigkeit und Reichtum auf der einen und die unvorstellbare Armut, Ausgrenzung, Misshandlung und Verfolgung auf der anderen Seite waren noch nie so ausgeprägt und weltumspannend wie heute. Wo bleibt da noch Platz für die Seele? – Manche gehen gar soweit, dass sie deren Existenz mehr als anzweifeln. Continue Reading