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„Du kannst nicht wählen wie du stirbst und wann. Aber du kannst bestimmen, wie du lebst. Jetzt!“ – Worte der bekannten Folksängerin Joan Baez.

Für möglicherweise die meisten von uns ist das der Stein, der uns hindert wirklich zu leben: die Angst, nicht geliebt zu werden. Die Angst wenig wert oder nicht liebenswert zu sein. Und dann geben wir meist noch die falsche Antwort darauf, indem wir beweisen müssen, dass wir etwas wert sind: durch Erfolg im Beruf, mit Geld und Leistung. Aber spätestens dann, wenn man merkt, dass man sich mit Geld und Leistung das allerwichtigste im Leben nicht kaufen kann, dann müsste man doch die Blickrichtung ändern und anfangen zu leben, worauf es wirklich ankommt: nämlich auf Beziehung, Liebe und Nähe. Erinnern wir uns an die Geschichte mit der Frage: „Wer bist Du?“ – Wie viele Antworten suchte die Frau doch zu geben, ohne die richtige zu finden. Vielleicht ist gerade diese Frage der Schlüssel dazu, sein Leben von Grund auf neu auszurichten.

„Der Herr ist auferstanden! – „Er ist wahrhaft auferstanden!

Wir feiern die Auferweckung Jesu am Ostermorgen. Dass sie in Jerusalem drei Tage nach der furchtbaren Hinrichtung stattfand, ist für uns Christen eine Tatsache. Doch erst bei der Frage, ob das für mich heute eine Bedeutung hat, beginnt der Glaube. Ich glaube, dass diese wahrhaftige Tatsache eine Bedeutung für mich hat, auch noch 2000 Jahre nach dem Geschehen. Wenn Jesus auferstanden ist, dann ist nichts, wirklich nichts ohne Hoffnung! Und diese Hoffnung und diese Freude gilt es, in unsere Familien, zu unseren Nachbarn, Freunden – zu und in unsere nächste Begegnung zu tragen. Damit Ostern wirklich überall geschehen kann.

Mit diesen Worten wollen wir auch die Ostergrüße des Generalkomitees der Laien-SalvatorianerInnen weiterleiten, wovon das Deckblatt nebenan abgebildet ist.

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