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Monthly Archives: März 2013

Jesus begreifen – Gedanken zum Gründonnerstag

Archbishop, Jorge Mario Bergoglio

Wenn wir nach dem Begreifen fragen, dann lohnt es, zuvor noch einen Blick auf die Jünger Jesu zu werfen.

Drei Jahre waren sie mit ihm zusammen, zogen durch das Land, hörten seine Worte und sahen seine Handlungen, dann kommt das große Unverständnis. In der Nacht des Gründonnerstags, die Verurteilung, die Verzweiflung des Karfreitags, die nur eine Frage kennt: Wie kann dieser Mensch, der Sohn Gottes, so schrecklich am Kreuz enden. Alles, was Jesus vorher gesagt hatte, dass es so kommen werde, ist vergessen. Continue Reading

Palmsonntag – was steht dahinter?

Schauen wir heute auf die Feier des Palmsonntags, so fließen hier vielfältige Aspekte zusammen. In der Tradition der Palmprozessionen, die etwa schon im 5. Jahrhundert von den Jerusalemer Christen durchgeführt wurden, klingen Elemente an, die ihren Ursprung in dem dritten großen jüdischen Wallfahrtsfest haben, dem Laubhüttenfest („Sukkoth). Das Fest wird im Herbst, fünf Tage nach dem Versöhnungstag, im September oder Oktober gefeiert und dauert sieben Tage, vom 15. bis 21. Tischri, dem siebten Monat des jüdischen Kalenders. Es erinnert an die Zeit der Wüstenwanderung des Volkes Israels. Damals nächtigte das Volk Israel unter freiem Himmel, deshalb errichtet heute jede jüdische Familie für die Dauer des Festes eine Hütte („Sukka) aus Baumzweigen im Freien, die den Blick zum Sternenhimmel freilässt. Zum Ausdruck der großen einzug_jesuFreude über Gottes Rettung und Schutz und zu seinem Lobpreis wird ein Palmzweiggebinde – der Lulaw – geschwungen, wozu unablässig Hosianna gerufen wird. Gleichzeitig ziehen die Menschen in einer Prozession um die Hütte oder früher um den Jerusalemer Tempel.

Bei den heute in der Diaspora lebenden Juden ist es eine Prozession um den Thoratisch, von dem aus die biblischen Texte vorgetragen werden. Einer dieser Texte aus dem Prophetenbuch Sacharja bezieht sich dabei auf die messianische Hoffnung des Volkes Israel und die Erlösung der ganzen Menschheit. Dort heißt es: ‚Dort wird der Herr König sein über die ganze Erde.‘ Continue Reading

… – warum trägst Du es immer noch mit Dir herum?

Image1Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Eines Tages führte sie der Weg an einen Fluss.

Dort stand, etwas verängstigt, eine junge Frau mit wunderschönen Kleidern. Offenbar wollte sie über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen.

Ohne zu zögern ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab.

Nachdem dann der andere Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Continue Reading

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Wir sind brave Katholiken . . .

Wir wundern uns über Fleischskandale und brauchen täglich unsere Wurst am Brot.

Wir bedauern die Armen in Übersee und sehen perfekt über unseren unnatürlichen Wohl­stand hinweg.

Wir sprechen von Protestanten und meinen un­sere Geschwister in Christus.

Wir sind sichere Autofahrer und produzieren damit 150 Tote pro 1 Million Menschen.

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