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Monthly Archives: März 2016

Ostern – Die Welt in Ordnung bringen

AuferstandenEine kleine Geschichte als Metapher für das Osterfest:

Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen. Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel. Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.

Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde. Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleine Teile. Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei.

Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig zusammengesetzte Bild.

Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das geschafft habe.

Das Kind sagte: „Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet. Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt.“

Geht es darum nicht auch in unserem Osterfest? Gott bringt die Welt wieder in Ordnung, indem er den Menschen wieder in Ordnung bringt und mit sich versöhnt. Das Zerstörte, Zerrissene, das Entstellte wird wieder zusammengefügt – wird Heil gemacht und hat weitreichende Auswirkungen darüber hinaus. Auferstehung hat viele Gesichter, die wichtigste jedoch ist jene, wo wir als Menschen wieder ganz werden. Wo wir beginnen unsere Masken und Mäntel abzulegen, uns selbst erkennen und dazu stehen. Denn nur dann kann auch die von uns zerstörte Welt wieder ganz werden.

Ein Gedanke, der die Geschichte der Auferstehung einmal aus einem ganz andern Winkel betrachtet.

Ein gesegnetes und friedvolles Osterfest!

Die Osterbotschaft des Generalkomitees

Fußwaschung – mehr als eine traditionelle Geste

MandatumGründonnerstag – Tag der Fußwaschung in den Abendmessen der katholischen Kirchen. Eine Geste mit tiefer Symbolik – eine Geste der Liebe, des Respekts, der Wertschätzung.

Die Fußwaschung ist eine traditionelle rituelle Handlung, die im Orient die Gastfreundschaft symbolisieren soll. Jesus tat dies nach der Überlieferung vor dem Abendmahl. Und brachte damit seine kleine Gemeinschaft in Erstaunen. Er, der Lehrer, das Vorbild, die Leitfigur, kniet vor den anderen nieder, um eine der niedrigsten Dienste zu vollführen. Was für ein Zeichen großer Demut.

Und Petrus wehrt sich dagegen, er versteht die Geste nicht, begreift nicht, dass wir, wenn wir in Gemeinschaft mit Gott treten wollen, vieles, auch uns völlig Ungewöhnliches zulassen, geschehen lassen müssen. Gott kniet vor uns nieder und berührt uns. Er überschüttet uns nicht, nimmt uns nicht mit Gewalt. Nein – er kommt voll Demut und Liebe. Er berührt uns sanft und heißt uns mit dieser Geste willkommen – bietet uns seine Gastfreundschaft an. – Wir sind eingeladen, sie anzunehmen. Continue Reading

Wochengebet um Berufungen

Montag:

Aus dem Dunkel strahlt die Mitte hervor – Christus: Leben, Mitte, Licht – Ursprung, Weg und Ziel eines jeden, der sich von IHM rufen lässt, um im Miteinander und Zusammenspiel die WELT ZU ERLEUCHTEN.

Herr Jesus Christus, du rufst Menschen und führst sie zusammen in der Gemeinschaft.

Du berührst das Innerste jedes Menschen. Öffne den Jugendlichen das Herz, damit sie   ihre persönliche Berufung entdecken.

Dir, dem Vater, von dem alle Berufung ausgeht – dir, dem Mensch gewordenen Wort, das uns ruft, und – dir, dem Heiligen Geist, der die Herzen bewegt, sei Dank und Lobpreis dargebracht heute und in Ewigkeit. Amen.

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