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Tag Archives: P.Jordan

Näher an P. Franziskus herankommen …

Nach der heutigen Feier der Seligsprechung unseres Gründers stellt sich die Frage, ob wir uns ihm nicht noch mehr annähern sollten. Ich beziehe mich auf die Sprache, die wir verwenden, wenn wir über ihn sprechen.

Natürlich ist es eine Frage der Höflichkeit, des Anstands und des Respekts, ihn bei seinem Namen zu nennen, Franziskus vom Kreuze Jordan. Aber ich frage mich, ob wir SalvatorianerInnen nicht lieber einfach von Pater Franziskus sprechen sollten. Denn allein durch die Verkürzung des Namens könnte er uns näher kommen und uns vertrauter werden. Wir könnten ihm vielleicht noch mehr als Mensch auf Augenhöhe begegnen. Ich persönlich glaube, dass das in seinem Sinne wäre, wenn wir uns als seine geistlichen Töchter und Söhne verstehen wollen.

Dieser Tag der Seligsprechung eröffnet vielleicht ein ganz neues Bild des Gründers: nicht das eines entrückten Menschen irgendwo unnahbar auf einer Wolke. Vielmehr sollten wir den von Gott berufenen Menschen neben uns entdecken. Einen Menschen, der trotz aller Rückschläge, trotz aller Ohnmacht, nicht aufgegeben hat, weil er die Flamme der Überzeugung in seinem Herzen spürte. Lesen Sie weiter

P. Fanziskus Jordan – zum einhundertsten Todestag

Heute jährt sich der Todestag von P. Franziskus Maria vom Kreuze Jordan zum einhundertsten Mal. Vielleicht eine Gelegenheit kurz über diesen Menschen und Ordensgründer nachzudenken. Oftmals ist es die Trauer um den Verlust des Menschen, Freundes, Begleiters die einem als erstes in den Sinn kommen. Zwar aus menschlich biologischer Sicht nur allzu verständlich, ist dies aus christlicher Sicht eigentlich fragwürdig. Sollten wir nicht vielmehr an die Freude der Auferstehung und die schönen Stunden des hingegangenen Menschen denken? Vielleicht auch, und speziell bei Pater Jordan, an all die Visionen und Ziele, die er gehabt hat.

Viele Menschen haben Ziele und Träume, die dann an der Realität des Lebens scheitern, oder zumindest in den Hintergrund gedrängt werden. Johann Baptist Jordan, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, erging es da nicht anders. Zuerst die leidvolle Kindheit mit dem Verlust des Vaters. Der Kampf um das tägliche Brot, wobei der Fischfang im Fluss manchmal dem Schulbesuch vorgezogen wurde.

Mit dem Eintritt in die Welt der Arbeit, auf der sog. „Walz“ als Geselle und spätestens beim Mitleben unter den Arbeitern am Eisenbahnbau, erkannte er schmerzhaft, wie sehr die Welt sich von Gott entfernt hatte. Es war diese eigene Erfahrung und Erkenntnis, die noch heute Gültigkeit hat, dass die damals moderne Arbeitswelt mit der dazugehörigen Erwerbsgesellschaft den Menschen von Gott entfernt. Stattdessen wurde und wird der Gott des Gewinns, der Unersättlichkeit und des Geldes „angebetet“, was für jene auf den unteren Sprossen der Gesellschaftsleiter, damals wie heute, überwiegend den nackten Kampf ums Überleben bedeutet. Wo sollten diese Menschen noch Glauben und Hoffnung schöpfen, wenn die Obrigkeit an der sog. „gottgewollten Ordnung“ festhielt und sie mit Hilfe der weltlichen Macht brutal nieder hielt – kaum Zeit und Raum, um auch geistig Atem zu schöpfen. Lesen Sie weiter

Die Salvatorianische Familie – ein ungewöhnlicher Blick aus der Perspektive des dritten Zweiges

Teil 1: Die Metapher vom Salvatorianischen Baum

Wenn wir heute auf die Salvatorianische Familie schauen, so können wir darin einen mehr oder weniger jungen Baum erkennen. Sicher alle Mitglieder der Salvatorianischen Familie werden sich darüber einig sein, dass Gott großes mit Johann Baptist Jordan[1] vorhatte. Nicht von ungefähr begegnete ihm der Hl. Geist in Form einer weißen Taube bei der Erstkommunion, was ihm nebenbei die Rüge des Pfarrers aufgrund seiner „unwürdigen Faxen“ einbrachte. Wahrscheinlich wurde ihm in diesem Augenblick ein spezieller Same in die Hand gegeben und eine Idee in seinem Geist verankert. Für eine längere Zeit wusste Johann Baptist nun nicht so recht, was dieses Geschenk denn zu bedeuten habe und was er damit anfangen sollte. Doch der Boden war bereits bestens vorbereitet, die äußeren Gegebenheiten und das Klima gegeben.

Ach ja – lieber Leser, Sie haben natürlich recht, wenn Sie nun meinen, Johann Baptist hat niemals seine Vision in Gestalt eines Baumes gesehen oder erkannt. Doch versuchen Sie jetzt für die kommenden Zeilen einen offenen Geist zu haben und Sie werden sehen, dieser Vergleich kann und wird sehr interessant sein. Lesen Sie weiter

Aschermittwoch

Aschenkreuz

Der Weg von Aschermittwoch bis Ostern,

das ist ein Weg

von der Wüste zum Garten,
vom Tod zum Leben,
vom Dunkel zum Licht,
vom Fasten zum Feiern,
von der Entbehrung zur Erfüllung,
vom Durst zum Wasser,
vom Baum des Todes zum Baum des Lebens,
von der Entscheidung zum Aufbruch
bis hin zum Ziel.

Die Fastenzeit

Ein Weg von der Wüste zum blühenden Garten. Lesen Sie weiter

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