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Category: Gebete

Salvatorianische und andere Gebete

Wie Kirche sein könnte … (1)

landschaft

 

 

 

Ich träume von einer Kirche,
der die alltägliche und selbstlos dargebrachte Liebe wichtiger ist
als die Lehren des Katechismus und die Normen des Kirchenrechts.

Ich träume von einer Kirche,
die kreativ ist und Krativität zulässt,
die Menschen in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit respektiert
und nicht in erster Linie schubladisiert und auf den Geldbeutel schaut.

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Wenn ich allein bin …

Wenn ich allein und für mich bin,
fällt mir die Maske vom Gesicht.

Ich sitze da, und es kann sein, daß ich anfange zu heulen –
vor Enttäuschung über mich selbst.

Wenn dann einer käme und sagte:

Ich mag dich trotzdem, ich will dich so wie du bist,
ich brauche dich
dann bist du es wieder,
mein Gott, der kommt und mit mir redet.

Und du sagst: Lesen Sie weiter

Ostergedanken

20140418_085043_(800_x_600)Ein Fest bei dem Leben und Tod ganz nah beieinander sind. Die Leiden und der Tod stehen die zwei Tage vor dem Ostersonntag im Mittelpunkt und ihrer wird durch verschiedenste Rituale und Zeremonien gedacht. Im Zentrum steht dabei der Kreuzweg und die Kreuzigung Jesu. Ohne Tod keine Auferstehung – man könnte auch sagen ohne Tod kein Leben.

Blickt man in die Vorgänge der Natur, so merkt man schnell, dass es sich hier ähnlich verhält. Das Eine ist ohne das andere nicht möglich. Der tote Körper eines verendeten Tieres oder einer Pflanze wird zur Lebensgrundlage für eine Unzahl anderer Arten. Aus diesem Blickwinkel können wir auch auf Jesus schauen. Er gab sein Leben hin, damit wir anderen leben – neu leben – können. Damit wir wieder mit Gott vereint sind und ihn neu entdecken dürfen. Diesmal nicht als Herrscher und quasi angstmachende Obrigkeit, nein vielmehr als liebendes Wesen, das sich nichts sehnlicher wünscht als uns Menschen nah zu sein.

Wenn es uns gelingt, uns auf diesen liebenden Gott einzulassen, unsere Furcht abzulegen, akzeptieren, dass es eine Liebe gibt, welche wirklich Alles andere in den Schatten (des Kreuzes) stellt, dann schwindet auch die Furcht vor dem Tod. Denn dann wissen wir uns geborgen in dieser Liebe, und aller Schmerz und alles Leid verliert den Stachel. Dann gelingt es, Jesus nachzufolgen, auch im Wissen, dass das meiste Leid und der meiste Schmerz dieser Welt eigentlich vom Menschen selbst hervorgerufen wird.

In dieser Weise fällt es auch leichter auf das Kreuz zu sehen, den die blühende, lebende Landschaft dahinter, zeigt uns, das Gottes Liebe stärker ist, das Gottes Liebe das Leben an sich ist.

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Stille … Hören und sehen …

Hören und sehen

Einfach nur zu-hören,
schweigend hin-hören,
lauschend mit ganzem Herzen.

Immer wieder neu
horchen, auf-horchen,
ge-horchen, wissen,
wo ich hin gehöre.

Mehr von Innen,
mit dem Herzen sehen,
klarer sehen,
besser verstehen.

Tiefer sehen als gewohnt,
neue Einsicht gewinnen,
weiter sehen,
weit über sich selbst hinaus.

Paul Weismantel

http://www.berufe-der-kirche-freiburg.de/pages/spiritualitaet/impuls-zur-fastenzeit.php

Gott im Urlaub begegnen 2

Der Städtetourismus boomt noch immer und viele Menschen besuchen und bewundern die Kultur- und Kunstschätze in den Metropolen dieser Welt. Viele dieser Kunstschätze haben auch einen religiösen Hintergrund. Maler und Bildhauer verschiedenster Epochen wollten ihrem Zugang zu der Begegnung mit dem Göttlichen, oder, wenn wir es auf den christlichen Bereich einschränken, ihrem Zugang zur Heilsgeschichte Ausdruck verleihen. Heute Bewundern zahlreiche staunende Menschen deren künstlerische Hinterlassenschaften. Wenn man sich Zeit nimmt und so manches „Kunstprodukt“ länger und näher betrachtet, so erzählen diese Geschichten von Gott und der Welt. Sie erzählen über die oft einfachen, andererseits aber auch schwierigen Begegnungen. Gottes Sprache wird nicht immer gleich verstanden und mancher Mensch braucht eine lange Zeit, bis er endlich zu verstehen lernt – manchmal ein ganzes Menschenleben. Es lässt sich den Bildern und Darstellungen nur schwer entziehen, ob sie nun abstrakt oder real erscheinen. Eines ist ihnen allen gemeinsam – die Sehnsucht Gott und dem Heil zu begegnen.

Vielleicht ein interessanter Gedanke, wenn Du das nächste Mal auf ein Kunstwerk mit einer religiösen Darstellung triffst. ER begenet uns, wenn ER will, wo ER und wie ER will – und nicht selten auch ganz unkonventionell!

Gott im Urlaub begegnen 1

 

Marterl
Gott im Urlaub begegnen ist einfacher als man denkt. Einmal laden nicht nur zahlreiche kunstvolle Kirchenbauwerke in vielen Tourismusdestinationen ein, neben ihren kulturellen Schätzen sich auch den geistigen zu widmen. Auch auf manchen Berggipfel erinnert ein oft schlichtes Kreuz an die Gegenwart Gottes. Doch auch unterwegs, auf Autobahnrastplätzen oder schönen Nebenstraßen begegnen wir Wegkreuze und Bildstöcke, die von der Beziehung der Menschen zu Gott Zeugnis geben. Daran stehen zu bleiben und vielleicht noch gar ein Gebet zu sprechen mag für viele Zeitgenossen aus der Mode gekommen sein. Allerdings was ist schon dabei, einen Augenblick oder eine Minute inne zu halten und ein wenig über sich und die Welt nachzusinnen. Gebet passiert oftmals im Stillen und Verborgenen und ist dann vielleicht weit intensiver, als in der schönsten Prozession oder dem Sonntagsgottesdienst. Man kann auf Gott nicht hereinfallen, sondern vielmehr hineinfallen, – sich ganz versenken. Das erfordert anfangs von manchen vielleicht ein wenig Mut, weil es heute so ungewöhnlich ist. Doch die Ruhe und Kraft die dann in dieser Zeit geschenkt wird ist ein wahres Lebenselixier. Vielleicht eine Anregung es beim nächsten Urlaubsspaziergang, der Wanderung oder auch der Rast an der Autobahn auszuprobieren. Was ist schon dabei, Gott zu begegnen …

Flashmob einmal anders ….

Viele kennen es, manche haben sogar schon daran teilgenommen – und es hat großen Spaß gemacht. Die Rede ist von einem Flashmob → bezeichnet einen kurzen, scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen oder halböffentlichen Plätzen, bei denen sich die Teilnehmer persönlich nicht kennen und ungewöhnliche Dinge tun. 1 Die ursprüngliche Idee war vollkommen unpolitisch und sollte eher aus Spaß Aufmerksamkeit erregen. Inzwischen werden Flashmobs vielfach dazu verwendet, um Botschaften oder auch ganze Programme “spontan” an andere Menschen weiter zu leiten.

Eine ganz interessante Variante ist nachfolgend zu sehen, und es zeigt sich dass auch ganz spezielle Botschaften durch die richtige Aufmachung in der heutigen Zeit ihre Adressaten finden.

 

Notes:

  1. 1. http://de.wikipedia.org/wiki/Flashmob

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