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Category: Glaube

Spirituelle Briefe des ICDS-Generalkomitees

unit_letterUnter dem Titel “Letter to units” erscheinen auf der Nachrichtenseite des ICDS → “UPDATE” etwa monatlich spirituelle Briefe zu verschiedenen Themen die das Leben und Wirken der LaiensalvatorianerInnen betreffen. Die Briefe werden von den Mitgliedern Des Generalkomitees ausgearbeitet und geschrieben. Für alle, die bisher noch nicht die Möglichkeit hatten, diese Briefe zu lesen, gibt es hier nun die bisher erschienen zur Nachlese. Das Generalkomitee freut sich über Rückmeldungen.

 

 

Werke der Barmherzigkeit – Fremde beherbergen

Asyl

Das Wort Asyl stammt aus dem Griechischen. Es bezeichnet einen Zufluchtsort für Verfolgte, Notleidende und Schutzbedürftige. Menschen, die wegen ihrer Rasse, Religion oder Nationalität verfolgt werden, haben ein Recht auf Schutz – also ein Recht auf Asyl.
Menschen können aus verschiedenen Gründen gezwungen sein, ihre Heimat zu verlassen und werden so auf bestimmte Zeit oder auf Dauer zu Flüchtlingen. Oft sind diese Gründe Kriege, Verfolgung durch das Militär oder Behörden ihres eigenen Staates, schlechte wirtschaftliche Verhältnisse in ihren Heimatländern oder Naturkatastrophen, die ihr Land unbewohnbar machen. Doch auch aussichtslose Verhältnisse, um den eigenen Kindern eine lebenswerte Zukunft zu bieten, veranlassen viele Eltern, ihre Heimat aufzugeben. Weltweit sind etwa 60 Millionen Menschen auf der Flucht – Tendenz stark steigend.[1]

Vielfach hören wir heute das Schlagwort bzw. die Abqualifizierung: … das sind ja alles Wirtschaftsflüchtlinge!“ Dieses wird oft vorschnell abgegeben, weil die Angst vor „dem Fremden“ und den damit möglicher Weise verbundenen Unannehmlichkeiten um sich greift. Doch damit wird kein Problem gelöst und es hilft den Betroffenen nicht. Auch werden diese sich deshalb nicht von ihrem Kommen abhalten lassen.

mater_misericordiae-202x300Um in Europa Asyl beantragen zu können, müssen Flüchtlinge erst einmal bis dorthin kommen. Gar nicht so einfach – denn um hier einreisen zu können, braucht man eigentlich ein Visum. Das zu kriegen ist sehr, sehr schwer und manchmal auch gefährlich. Deswegen versuchen viele auf illegalen Wegen nach Europa einzureisen. Denn die europäischen Länder versuchen, möglichst wenige Fremde ins Land zu lassen. Aus diesem Grund wenden sich die Flüchtlinge an so genannte Schlepper, die ihnen helfen sollen, ins Land zu kommen. Damit kommen sie nicht selten in die Fänge von Menschenhändlern, von denen sie dann weiter ausgebeutet werden, denn die Preise für die Schleppung sind nicht gerade als moderat einzustufen. Die Flucht selbst geschieht oft unter Lebensgefahr und zusätzlich sind die Fliehenden dabei der Willkür dieser Menschenschmuggler ausgeliefert. Besonders betroffen Frauen und Kinder!

Und bitte nicht vergessen: Niemand der halbwegs sein Auslangen und Perspektiven für die nachfolgende Generation zu Hause hat, wird dieses aus Jux und Tollerei verlassen und sich unter Lebensgefahr in eine ungewisse Zukunft und ein fremdes Umfeld aufmachen!

[1] Quelle: UNHCR Bericht 2015

Wochengebet um Berufungen

Montag:

Aus dem Dunkel strahlt die Mitte hervor – Christus: Leben, Mitte, Licht – Ursprung, Weg und Ziel eines jeden, der sich von IHM rufen lässt, um im Miteinander und Zusammenspiel die WELT ZU ERLEUCHTEN.

Herr Jesus Christus, du rufst Menschen und führst sie zusammen in der Gemeinschaft.

Du berührst das Innerste jedes Menschen. Öffne den Jugendlichen das Herz, damit sie ihre persönliche Berufung entdecken.

Dir, dem Vater, von dem alle Berufung ausgeht – dir, dem Mensch gewordenen Wort, das uns ruft, und – dir, dem Heiligen Geist, der die Herzen bewegt, sei Dank und Lobpreis dargebracht heute und in Ewigkeit. Amen.

Trenner4 Lesen Sie weiter

Die Legende vom 4. König

3Könige_(320_x_240)Ursprünglich machten sich vier Könige, nicht deren drei, auf den Weg, den ihnen der Stern wies. Der vierte König trug drei kostbare Edelsteine mit sich. Die anderen, das weiß jedes Kind, hatten Weihrauch, Gold und Myrrhe bei sich, so will es die Überlieferung.

Der Weg des vierten Königs trennt sich sehr bald von den drei anderen. In ihm brannte eine tiefe Sehnsucht, dem neugeborenen König zu begegnen. Er reitet als letzter, ganz in seinen Wunschtraum versunken.

Unterwegs am Straßenrand, gleichsam in der Gosse, findet er ein nacktes Knäblein, dass aus fünf Wunden blutet und dem Tode nahe ist. Der vierte König hebt es auf, bringt es in ein Dorf, wo das Kind niemand kennt. Der junge König hatte es sogleich lieb gewonnen, dass er es einer guten Frau zur Pflege gab. Und bei ihr lässt er einen Edelstein zurück, damit die Kosten für die Pflege des Kindes gesichert sind. Lesen Sie weiter

Laudato si’, mi’ Signore – Gelobt seist du, mein Herr

Bayer1

Bayers Bienengifte sind viel gefährlicher als wir lange angenommen haben: Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die sogenannten Neonicotinoide nicht nur Bienen schaden, sondern auch Schmetterlingen, Fischen und Vögeln — unser gesamtes Ökosystem ist bedroht.

Statt die gefährlichen Pestizide endlich aus dem Verkehr zu ziehen, versucht Bayer mit allen Mitteln sein tödliches Geschäft zu retten: Der Chemiekonzern geht soweit gegen ein weitreichendes Verbot der EU Kommission zu klagen.

Soweit ein Auszug aus einem Text einer Kampagne der NGO „SumOfUs“ die sich u.a. für nachhaltige Nutzung unserer Güter einsetzt. Und was hat das hier zu suchen? Lesen Sie weiter

Orte der Kraft – 3

Von strahlenden und nicht strahlenden Plätzen

20141012_115718_(800_x_600)Wo ein altes Marterl steht, oft ganz verloren in der Gegend, manchmal am Wegrand oder an einer Kreuzung, kann man sicher sein, dass es ein strahlender Platz ist. Strahlende Plätze, alte Kultstätten, erkennt man auch an Sagen, Namen oder entsprechendem Brauchtum. Die meisten Plätze sind gekennzeichnet und längst bekannt. Das trifft besonders auf heilige Stätten der Bibel zu, wo sich nach der Überlieferung Gott oder ein Engel als Bote von ihm gezeigt oder geoffenbart hat. Manche Kirchen und Kapellen stehen außerhalb eines Ortes, an einem Hang etwa, wo kein Baumeister ein Gebäude errichten würde. Das ist ein ziemlich sicherer Hinweis, dass es ein besonderer Platz ist, der gleichsam die Kirche hinzieht. Starke Plätze fallen auch sonst ins Auge, sie sind anziehend und laden zum Bleiben ein.

Als die christlichen Missionare ins Land kamen, brachten sie den Einheimischen das Christentum mit, aber die Leute hielten an ihrem ererbten Brauchtum weitgehend fest. Nun gab es zwei Möglichkeiten – entweder man weihte oder verteufelte den Platz, der heidnischen Ursprungs war. → Beispiel: Bonifatius, urspr. Winfried (672 – 754), war angelsächsischer Benediktiner und Missionar, er wurde in Rom von Papst Gregor II. unter Verleihung des Namens Bonifatius mit der Germanenmission beauftragt. 724 fällt er die Donar[1]-Eiche bei Geismar. In Göttweig, einem uralten Kultberg, stand ein heiliger Baum. Bischof Altmann ließ ihn stehen, baute eine Kirche herum und hängte ein Muttergottesbild daran. Andere heiligen Bäume, in Blech kunstvoll nachgebildet, stehen z. B. noch in Maria Taferl, der Stiftskirche in Zwettl, und in Maria- Dreieichen. Lesen Sie weiter

CDS-Wallfahrt nach Maria Grün

In Gedanken den Weg noch einmal gehen …

Es soll ein heißer Tag werden, jenseits der 30° C, sagte die Wettervorhersage – schwül – gewitterträchtig. Wahrscheinlich werden wir ziemlich ins Schwitzen kommen. Wobei ? Nun wir machen uns auf einen Weg, eine Pilgerfahrt, – mitten in der Stadt. Einen Weg zu einer kleinen Wallfahrtskirche, versteckt in den Auwäldern des Wiener Praters. Wallfahrt, das klingt so antiquiert, so wie aus einer anderen Welt. Wer geht heute noch mitten in Wien auf eine Wallfahrt? Gedanken kommen hoch, die an Wallfahrten vergangener Tage erinnern. Betend, abgekehrt von der Welt, sich auf die Suche nach Gott, – und mir selbst, machen. Werde ich ihm, – werde ich mir begegnen können, unter all den anderen Leuten, dem Trubel, der Alltäglichkeit die uns umgeben wird? Werden wir durchhalten in der Gruppe, trotz oder gerade wegen unserer Unterschiedlichkeit? Wird für jeden/jede etwas dabei sein?

Am schon fortgeschrittenen Vormittag trifft sich die Gruppe bei einer Busendstelle in unmittelbarer Nähe des grünen Praters. Hier zeigt sich einmal mehr die Unterschiedlichkeit und Vielfalt, für die CDS auch steht. Einige kommen schon mehr als 20 Minuten vor der vereinbarten Zeit zum Treffpunkt, andere gut eben soviel erst nachher. Gar nicht so einfach, diese Bandbreite immer auszuhalten. Während man die einen zu beruhigen sucht, die schon losmarschieren wollen, ringt man selbst um Ruhe, weil das (eigentlich entbehrliche) Warten auf die Nachzügler doch irgendwie nervt. Aber der überwiegende Teil der Leute ist guter Dinge, schön in all die lachenden Gesichter zu sehen. Lesen Sie weiter

Wallfahrt und Wallfahrtsorte

Wallfahrt

Wallfahrt nach Gößweinstein von Rudolf Schiestl (1878–1931)

Über Bedeutung und Sinn

Wallfahrt oder Pilgerfahrt, bezeichnet die Wanderung oder Fahrt zu fernen heiligen Stätten, oft in gemeinsamen Prozessionen der Pilger, mit Gebet und, im strengen Sinn, mit Verzicht auf Reisebequemlichkeit. Pilgerfahrten wurden schon in der griechischen und römischen Antike und bei den alten Ägyptern, Persern und Indern unternommen. Die nomadische Herkunft verschiedener Völker (z.B. Israels) war für die Entwicklung des Wallfahrtswesens, d. h. der periodischen Wiederkehr zu bestimmten Heiligtümern, eine günstige Voraussetzung. Bereits Abraham begründete ein solches Wallfahrtsheiligtum für seine Sippe bei Sichem an der “Eiche des Orakelspenders” ( → Gen 12, 7). Weiters berichtet uns die Bibel über Jakobs Gang nach Bet-El, um nur dem einzig wahren Gott zu huldigen (→ Gen 35,7), oder Isaaks Offenbarung bei Beer-Seba, die ebenfalls die Errichtung einer Kultstätte zur Folge hat ( → Gen 26,25). Und nicht zu vergessen, Jakobs Schauung von der “Himmelsleiter” (→ Gen 28,11 ff).

Wallfahrtsorte oder heilige Stätten wurden nicht einfach aus dem Boden gestampft. Sie finden sich nachweislich besonders an Orten, die als heilig, oder zu der Nähe einer Gottheit günstig gelegen, scheinen. Im Buch Genesis wird insgesamt von der Errichtung von sieben Altären berichtet. Dabei spielen als äußere Zeichen der Verehrung Bäume, Brunnen und Steine eine wesentliche Rolle, wie wir sie auch später im Baum-, Quell- und Steinkult christlicher Wallfahrten wiederfinden. Diese Orte wurden infolge bestimmter Ereignisse, wie etwa Wunder oder visionärer Erscheinungen ausgewählt. Lesen Sie weiter

Pfingsten heute – aktuell wie eh und je

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Die Botschaft des Osterfestes ist: Jesus lebt!

Eine Frau, Maria Magdalena, war jener Mensch, der als erster die Frohe Botschaft verkünden durfte – und musste. Denn einmal mehr war es etwas Radikales, mit dem Gott den Menschen klar zu machen versuchte, dass ihre Regeln und Hierarchien für ihn keine Gültigkeit haben.

Zurück zu den Wurzeln …

Fünfzig Tage nach Ostern waren die Jünger Jesu in Jerusalem versammelt. Warum? Sie feierten ein Fest, das jüdische „Schawut“ welches sieben Wochen und einen Tag nach dem Passahfest gefeiert wird. Es ist das Fest der Ernte (2. Buch Mose 23,16) oder der Tag der Erstfrüchte (4. Buch Mose 28,26). Es erinnert auch an die Übergabe der zweiten Zehn Gebote von Gott durch Mose an das Volk Israel. Und zweifellos hat dieses Fest das christliche Pfingstfest inspiriert. Lesen Sie weiter

Maria Magdalena – Apostelin der Apostel

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Noli me tangere, fresco by Fra Angelico

Maria Magdalena ist jene Frau in den Schriften des Neuen Testaments, welche als Erste dem auferstandenen Jesus begegnete, deshalb wurde sie schon in der frühen Kirche als Apostelgleiche verehrt. Im 3. Jahrhundert verlieh ihr Hippolyt von Rom (Kirchenvater) die ehrenvolle Bezeichnung Apostola apostolorum – „Apostelin der Apostel“. Wie ist diese Auszeichnung zu verstehen, wenn doch über Jahrhunderte ein ganz anderes Bild von Maria Magdalena vermittelt wurde?

Das Evangelium nach Johannes erzählt uns, dass Maria am Ostermorgen allein zum Grab aufbrach, um den Leichnam zu salben. Zu ihrer Bestürzung fand sie dieses leer, woraufhin sie zu Simon und Johannes eilte und ihnen darüber berichtete[1]. Danach kehrte sie wieder zum Grab zurück und nun begegnete sie als erster Mensch dem Auferstandenen[2]: Während sie in Tränen aufgelöst und entsetzt über das Geschehene vor dem Grab verweilt, tritt ein Mann auf sie zu, den sie vermeintlich für den Gärtner hält. Und plötzlich, als dieser sie beim Namen genannt hatte, erkannte sie Jesus als Lebenden. Sie durfte ihn jedoch nicht anfassen: Berühre mich nicht – „noli me tangere“ – , (besser: „Halte mich nicht fest!“), dies, so heißt es, entgegnete er ihr. – Der Auferstandene ist mit einfachen Sinnen nicht mehr fassbar! Lesen Sie weiter

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