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LaiensalvatorianerInnenAdd your text here

… – warum trägst Du es immer noch mit Dir herum?

Image1Zwei Mönche waren auf der Wanderschaft. Eines Tages führte sie der Weg an einen Fluss.

Dort stand, etwas verängstigt, eine junge Frau mit wunderschönen Kleidern. Offenbar wollte sie über den Fluss, doch da das Wasser sehr tief war, konnte sie den Fluss nicht durchqueren, ohne ihre Kleider zu beschädigen.

Ohne zu zögern ging einer der Mönche auf die Frau zu, hob sie auf seine Schultern und watete mit ihr durch das Wasser. Auf der anderen Flussseite setzte er sie trocken ab.

Nachdem dann der andere Mönch auch durch den Fluss gewatet war, setzten die beiden ihre Wanderung fort. Lesen Sie weiter

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Wir sind brave Katholiken . . .

Wir wundern uns über Fleischskandale und brauchen täglich unsere Wurst am Brot.

Wir bedauern die Armen in Übersee und sehen perfekt über unseren unnatürlichen Wohl­stand hinweg.

Wir sprechen von Protestanten und meinen un­sere Geschwister in Christus.

Wir sind sichere Autofahrer und produzieren damit 150 Tote pro 1 Million Menschen.

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Der Sprung in der Schüssel

Blumenwiese
Der Sprung in der Schüssel
Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, 
die von den Enden einer Stange hingen, welche sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und
stets eine volle Portion Wasser fasste. 
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die 
erste Schüssel jedoch immer nur halb voll.
Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur 
anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.
Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung,
aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels.
Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, 
sprach die Schüssel zu der alten Frau: 
"Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, 
aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft."
Die alte Frau lächelte: "Ist dir noch nicht aufgefallen, 
dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, 
aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht? 
Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, 
weil ich mir deines Fehlers bewusst war.
Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. 
Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken 
und den Tisch damit schmücken. 
Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, 
würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus beehren."
VerfasserIn unbekannt

Foto: Bettina Gneist

Gebet der Heiligen Therese von Avila

Teresa

Herr du weißt besser als ich selbst, dass ich älter werde und eines Tages alt bin.
Bewahre mich vor der unheilvollen Angewohnheit, zu meinen, ich müsse zu allem etwas sagen und das bei jeder Gelegenheit.
Befreie mich von dem Verlangen, jedermanns Angelegenheit in Ordnung bringen zu wollen.
Mache mich bedachtsam und nicht schwermütig, hilfsbereit, jedoch nicht herrschsüchtig.

Angesichts meines unermesslichen Vorrates an Lebenserfahrung erscheint es bedauerlich, nicht alles zu nützen, aber du weißt, Herr, dass ich ein paar Freunde haben möchte am Ende. Bewahre mich davor, endlose Einzelheiten aufzuzählen; verleihe mir Flügel zur Hauptsache zu kommen. Versiegle meine Lippen, was meine Schmerzen und Leiden anbelangt. Sie nehmen zu, und die Lust daran, sie aufzuzählen, wird wohltuender mit den Jahren. Um soviel Gnade zu bitten, dass ich an den Erzählungen über die Schmerzen anderer Gefallen finden könnte, wage ich nicht. Hilf mir jedoch, sie in Geduld zu ertragen.

Ich wage es nicht, ein besseres Gedächtnis zu erbitten, wohl aber zunehmende Bescheidenheit und abnehmende Selbstsicherheit, wenn meine Erinnerung mit den Erinnerungen anderer in Widerspruch zu stehen scheint. Führe mich zu der großartigen Erkenntnis, dass ich mich gelegentlich auch irren könnte.

Trage Sorge dafür, dass ich einigermaßen liebenswürdig bin; ich möchte keine Heilige sein – mit manchen von ihnen ist es so schwer zu leben -, aber eine sauertöpfische, alte Person ist eines der hervorragenden Werke des Teufels. Schenke mir die Fähigkeit, Gutes zu entdecken an Orten, an denen ich es nicht erwarte und Begabungen in Menschen, denen ich sie nicht zutraue.

Und gib mir, oh Herr, die Gnade es ihnen auch zu sagen.

Amen.

Fasching und christliche Tradition

Fasching, Spaß und Ausgelassenheit hatten immer schon einen Stellenwert in der katholischen Kirche. Dabei gibt es auch sprachlich eine deutliche Verbindung zwischen Kirche uns närrischem Treiben, wenn man den Begriff „Fastnacht“ hernimmt. Damit ist die Nacht oder Vorabend vor dem NarrenAschermittwoch, dem Beginn der katholischen Fastenzeit gemeint. Heute hat sich der Begriff Fasching für eine besondere Zeit im Jahr festgesetzt, die von närrischen Festen, Bällen und Tanzveranstaltungen dominiert ist. Die Wurzeln von „Fasching“ liegen in der mittelalterlichen deutschen Sprache. Das Wort leitet sich von „Fastenschank“ her, also dem letzten Ausschank (alkoholischer Getränke) vor der strengen Fastenzeit. Im Gegensatz dazu betont der Begriff „Karneval“ den anstehenden Fleischverzicht in der Fastenzeit: „Carne, vale“ bedeutet übersetzt so viel wie „Fleisch, lebe wohl“.

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Flucht nach …

Fritz von Uhde - Die Flucht nach Ägypten (um 1891)

Fritz von Uhde – Die Flucht nach Ägypten (um 1891)

Eine Psalm-Meditation (Ps 69)

Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.

Wir gedenken heute der Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie dort ein menschenwürdiges Leben nicht mehr führen konnten. Viele von ihnen haben sich eine Zuflucht und eine neue Heimat in Europa erhofft. Sie haben ihr Hab und Gut eingesetzt und ihre Gesundheit und ihr Leben auf Spiel gesetzt. Allzu viele sind dabei ums Leben gekommen. Lesen Sie weiter

Wo ist Weihnachten?

KrippeJedes Mal, wenn wir einem anderen Menschen zu Hilfe eilen … ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn jemand beschließt, einfacher zu leben … ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn wir für unseren Nächsten ohne Vorurteile da sind … ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn ein Kind geboren wird und in Frieden aufwachsen kann … ist Weihnachten.

Jedes Mal, wenn sich Gier in Großherzigkeit verwandelt … ist Weihnachten.
Jedes Mal, wenn Gemeinschaft mehr zählt als Lesen Sie weiter

“Daham” – oder meine Heimat

Kaum ein Begriff wäre einem Menschen noch vor hundert Jahren so wenig fragwürdig erschienen wie der Begriff der „Heimat“. Es handelte sich dabei schlicht um den Ort, an dem man hingehörte und am dem man sich – nicht nur im räumlichen Sinne des Wortes – auskannte. Andere Orte waren die „Fremde“, man fühlte sich dort unwohl, auch wenn es ähnlich aussah und der Klang der Sprache vertraut wirkte. Lesen Sie weiter

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